Unser Besuch in der Tierauffangstation

von 15 hannah  


Fütterung Babyeichhörnchen

Es war mein letztes Wochenende, das ich in San José hätte verbringen müssen. Mein Knöchel ist in dem letzten Monat gut verheilt und ich konnte schon wieder ohne Krücken und Schiene laufen. Also beschlossen meine Mitbewohnerin Marleen und ich das Wochenende nicht in der dreckigen, lauten Hauptstadt zu verbringen. Wir hatten die Möglichkeit ein Teilprojekt unserer Mitfreiwilligen Eike zu besuchen: den Monkeypark nahe Santa Cruz (Guanacaste).

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10 Gründe warum Staudämme keine "grüne" und "saubere" Energie erzeugen

von 15 marleen  

Wasserkraft wird von Regierungen und Industrie als umweltfreundliche, erneuerbare Energie gepriesen – doch der Bau von Staudämmen ist fast immer ein schwerwiegender Eingriff in die Natur und die Lebensgrundlage der Bevölkerung.

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Die (Un)Wichtigkeit der Herkunft

von 15 rojin  

Es liegt wahrscheinlich in der Natur des (modernen) Menschen, Dinge in Muster stecken zu wollen, um so mehr Struktur und Ordnung zu haben, vielleicht aus Sicherheit, vielleicht zur Orientierung. Seit mehr als 7 Monaten bin ich nun unterwegs, an vielen verschiedenen Orten, mit vielen verschiedenen Begegnungen und doch ist eine Frage immer unumgänglich.

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Es bewegt sich was – Die Finca Esperanzita erwacht vorübergehend aus seinem Dornröschenschlaf!

von 14 sarah


Brücke fast fertig

Mithilfe zweier weiterer Freiwilliger konnten 3 Schafsgehege geschlossen werden und eine neue Brücke am 29.03.16 ihr Bestehen feiern. Es geht voran auf der Finca Esperanzita, der Wiege des organischen Anbaus in den feuchten Tropen, mit Sitz in Nueva Guinea. Dank des Besuchs meiner beiden Cousins Lukas r. frd. Schmied, auf Wanderschaft (28) und Julius, Landwirtschaftsstudent (24), beide aufgewachsen in einer Bauernfamilie, konnten wir die Probleme, die sich in 4 Monaten angehäuft hatten, in wenigen Wochen grob beheben. Dies ändert jedoch nichts an der schwierigen Gesamtsituation der Finca, die chronisch unterbesetzt ist.

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Von Singapur nach Mittelamerika: Flucht für Freiheit

von 15 marleen  


Besucher

Der merkwürdige Mann aus Singapur schleicht schon seit Tagen im Hostel herum. Er passt einfach nicht in das typische Travellerbild und heute konnte ich endlich mehr über seine Geschichte erfahren. Eine Geschichte, die mich wundern lässt, dass er noch mit einem Lächeln vor mir steht. F. ist aus Singapur geflüchtet, da er nicht zum Militärdienst gehen wollte. Eine Pflicht, dessen Verweigerern eine Gefängnisstrafe von 3 Jahren droht. Zwei seiner Bekannten hatten erfolgreich geschafft das Land zu verlassen. Einer lebt jetzt in Australien und der andere brach sich extra sein Bein, um in Hongkong eine Aufenthaltsgenehmigung als verletzter Flüchtling zu bekommen.

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Zurück zu den Anfängen

von 15 alisa  

Schneller als gedacht bin ich wieder hier. Im Korridor. In meinem so geliebten stück Wald, mit dem ich für immer meine Zeit in Costa Rica verbinden werde. Vor allem die Anfangszeit.

Der Ort, der am Anfang doch so sehr für Unruhe und Warten stand, ist jetzt mein Rückzugsort. Mein kleines Refugium.
Er ist eine Auszeit.

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Berta lebt! Der Kampf geht weiter!

von 15 marleen  


Bericht und Vortrag

Die Schweigeminute für Berta Cáceres findet ihr Ende in einem lauten Ruf: “Berta vive! La lucha sigue!” ( Berta lebt! Der Kampf geht weiter!). Wir gedenken Ihrer in unserm kleinen Friedenszentrum der costaricanischen Hauptstadt San José mit einer kleinen Feier, zu der so viele Menschen wie selten zuvor gekommen sind. Anlass ist die Ermordung der Umweltaktivistin und Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres aus Honduras in der Nacht vom 2. auf den 3. März.

In Mittelamerika stehen sie und der COPINH ( Rat populärer und indigener Organisationen in Honduras ) für den Widerstand gegen das Staudammprojekt Agua Zarcas. Das Megaprojekt wird nämlich im Gebiet des indigenen Volkes der Lenca gebaut, die dort die größte Gruppe indigener Bevölkerung ausmachen. Berta war Mitbegründerin und Koordinatorin dieses Rates. Zusammen mit anderen AktivistInnen organisierten sie seit der Gründung 1993 zahlreiche Proteste mit indigenen Gemeinden, gegen Vertreibung durch große Konzerne oder gegen Privatisierungen von Flüssen (1). Für viele ist sie ein Symbol des überzeugten und hartnäckigen Kampfes zum Schutz der Natur und des Lebens. 2015 erhielt sie deswegen sogar den rennomierten Goldman Preis. Auf der Empfangsrede (siehe Video unten) machte sie deutlich:

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