Kategorie: "Reflexion"

Blinde Sehende

von carla_11  

Zehn Colones wiegen fast nichts. Fünf noch weniger. Als ich vor gefühlt schon ewigen Zeiten meine ersten auf dem geteerten Straßengrund San Josés fand, ließ ich sie wieder fallen. Denn nur Spielgeld kann so leicht sein. Dachte ich.

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Besuch Pina-Farm

von fabian_11  

Anlässlich des Internationalen Tages der Gewaltlosigkeit gegenüber Frauen sollte auch hier in Guácimo eine Demonstration das gewaltgeprägte familiäre Zusammenleben in seine Schranken weisen und dessen Überholtheit aufzeigen. Dieses Ereignis will ich in zwei Blogteilen aufarbeiten, wobei dieser einen Teil der Vorbereitungen abhandelt, der folgende beschäftigt sich dann mit der eigentlichen Ereignis.

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Wenn Mutter Erde stirbt

von carla_11  

Aufgewachsen zwischen Reihenhäusern, geteerten Straßen und Stadtparks. Leben zwischen sandig-steinigen Lehmwegen, überquellenden Gärten und Regenwaldbergen. Es ist eine Nähe zur Natur, wie ich sie nie zuvor erfahren habe. Für meinen Gastvater Lorenzo, Bauer und Umweltaktivist, ist es das Paradies und für mich fast. Aber es bleiben Zweifel in meinem Hinterkopf, die sich nicht verdrängen lassen und die ich nicht verdrängen will. Denn es ist nicht alles schön hier und es läuft nicht alles richtig. Und so ist es mit ganz Costa Rica.

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San José im Ausnahmezustand

von gustav_11  

15. November, 15.05 Uhr und San José befindet sich im Ausnahmezustand. Was ist der Grund? Eine Naturkatastrophe? Nein (obwohl es ziemlich heftig regnet). Oder hat die Regierung mal wieder ein Gesetz verabschiedet ohne auf die Proteste der Bevölkerung zu achten? Nein, auch nicht.

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Größer, schneller, lauter! – Straßenverkehr in Costa Rica

von marcus_11  

Mobilität wird Groß geschrieben und ist enorm wichtig, doch birgt auch einige Besonderheiten, mit denen man relativ schnell konfrontiert wird. Auffällig ist, dass die Menschen alles sehr ruhig angehen lassen und sich dementsprechend langsam bewegen und man daher ständig aufgehalten wird, wenn man in der Stadt unterwegs ist und gerade in Eile ist. Die Ampeln jedoch dienen eher der Dekoration und groben Orientierung, welche Seite gerade den Vorrang hat, gleichwohl laufen alle bei roter Ampel über die Straße, was von den heranknatternden Autos und den noch verrückteren Motorradfahren mit kräftigem Hupen kommentiert wird – ohne dabei abzubremsen. Somit wird der Straßenverkehr in San José zum täglichen Überlebenskampf.

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Achtung Studentengruppe - ein Klischee bewahrheitet sich

von fabian_11  

In den Vorbereitungskursen zu diesem Auslandsaufenthalt stieß man häufiger über Erzählungen über amerikanische Studentengruppen, die einen Volontärkurzaufenthalt in Costa Rica zur Perfektionierung ihres Lebenslaufes und Unterstreichung ihres guten Willens nutzen. Sie bleiben einige Wochen in einem Ort, stiften Unruhe und frönen einer suchtmittelmissbrauchgestützten Lebensart,

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Einmal sauber machen bitte!

von gustav_11  

Ich habe Markus für die ersten Tage mit in seine Einsatzstelle begleitet und ihm ein bisschen bei der Arbeit geholfen. Diese bestand anfangs vor allem darin, das Gelände auf dem Markus jetzt wohnen wird, aufzuräumen und das für ihn vorgesehen Zimmer auszuräumen und zu putzen.

Bei dieser Putzaktion legten die beiden Costa-Ricaner an unserer Seite eine bissweilen merkwürdige Putztaktik an.

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