Geldneurosen, oder wie ich lernte, den Wohlstand zu lieben

von frank_10  

Die Welt geht unter! Schon wieder? Eigentlich tut sie das ständig, die menschliche Definition dazu ändert sich nur. Waren es früher göttliche Apokalypse oder Weltkriege sind es heute Atomkatastrophe und Finanzkrise. Und mittendrin Milliarden Suchende, die sich nach einem unbeschwerten Leben und unbeschränkter Freiheit sehnen.

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Riteve, der Tico-Tüv

von sven_10  

Man gewinnt in mittelamerikanischen Ländern den Eindruck, auf Fahrsicherheit und Verkehrsregeln wird nicht viel gegeben. Ich sah 14-jährige Jungs auf Motorrädern - natürlich ohne Helm - die ihre Mütter zum Einkaufen fuhren. Oder schrottreife Laster, die die Campesinos (Farmer) in ihren Dörfern mit Gemüse beliefern. Ebenso knattern regelmäßig Quad- und Motorcrossfahrer durch unser Dorf und gehen meistens an der Bar noch ein paar Bier trinken. Doch dies spielt sich alles abseits der geteerten Straßen ab. Hier trifft man selten Polizisten, die sich für die Fahrtauglichkeit von Vehikeln oder deren Fahrer interessieren.

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Applaus: Ohne Spender keine Bäume

von frank_10  

Nachdem wir in Costa Rica nun doch schon einige Monate unserer Arbeit nachgehen und mit dem Schimmel und anderen Ausprägungen der Biodiversität unsere Kämpfe ausfechten, droht man gelegentlich zu vergessen, was für ein Unterstützerumfeld in der Heimat im Hintergrund mitwirken muss, damit hier etwas vorangeht.

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Das grüne Monster

von sven_10  

Es streckt seine Arme auf vielfältige Weise nach dem aus, was der Mensch produziert hat. Schleichende biologische Kriegsführung. Sporen von Schimmelpilzen, Algen, Flechten und Moosen bilden die Vorhut. Es folgen Flugsamen schwachzehrender Pionierpflanzen, sie sind die Fallschirmjäger der Natur. Bei erfolgreicher Keimung und halbwegs günstigen Bedingungen beginnen sie das Einsatzgebiet zu besetzen und sich fast autark zu vermehren. Eingesetzt gegen den Willen des Menschen, die Natur zu unterjochen und zu beherrschen. Seine Errungenschaften zu zerstören und ihn eines Besseren zu belehren. Plastik schmeckt dem grünen Ungetüm nicht so gut, daran hat es lange zu kauen. Aber an Beton, Metall und bearbeitetem Holz findet es Gefallen.

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Das Bäumepflanzen geht weiter

von martin_10  

Nach unserer ersten Baumpflanzaktion in unmittelbarer Nähe der Station in El Sur, richten sich die derzeitigen Aktivitäten auf die Länder rund um die Außenstation Cascarillo. Cascarillo befindet sich auf halbem Wege zwischen El Sur und der Bergspitze des Turrubares (und der dortigen Station Potenciana) und bildet die Mitte des Korridors.

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Das Verhältnis zwischen Mensch und Wald

von eva_m_10  

Das Verhalten der Menschen im Umgang mit der Natur und dem Wald, was wir hier in Costa Rica antreffen, ist erschreckend. So wenig Beachtung und Umsicht hätten wir hier, im Tropenparadies, nicht erwartet. Warum verstehen die Menschen hier so offensichtlich nicht, wie wertvoll und einzigartig ihr Wald ist? Gibt es einen Automatismus im verflixten Hirn des zerstörerischen Menschen, überlegen wir uns, wir, bei denen schon alles zu spät ist und deren Wald kaum mehr alte, biologisch wirklich wertvolle Bestände aufweist? Denn bei aller Ernüchterung über das mangelnde Umwelt-Bewusstsein der Ticos darf man eines nicht vergessen: sie haben noch größere Flächen ursprünglicher Wälder. Wer von uns kennt eigentlich die Geschichte vom Schwund des Waldes in Deutschland?

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Einblick ins wahre Leben – oder: mühsam ernährt sich das Volontärs-Eichhörnchen

von chris_10  

Wie weit muss man zurückgehen, um eine Geschichte ganz zu erzählen? Ende März hat es angefangen: als Eva und ich nach dem Zwischenseminar aus San José an unsere Einsatzstelle zurückkehrten, hatten wir einige Ideen für die weitere Arbeit mitgebracht. Eine davon war, das Büro, in dem wir uns regelmäßig versammeln, auf Vordermann zu bringen, um eine schönere Atmosphäre zu schaffen und das Arbeiten leichter zu machen. Denn der Raum war einfach nur heruntergekommen, hässlich und voll von Gegenständen, die keiner so wirklich benutzte.

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