Auf dem direkten Weg in den Wald

von eva_l_10  

Unser Einstieg in Costa Rica war nicht zimperlich. Nach nur einer Nacht in San José wurden wir alle Sieben morgens um vier Uhr von Miguel Soto abgeholt. Im vollgepackten Landcruiser ging es über Schlammpisten zur Station von Arbofilia. Diese liegt nicht weit vom Touristenort Jaco, landwärts hinter dem Carara Nationalpark.
Zu Anfang bestand unsere Hauptaufgabe darin, das Dach unserer künftigen Unterkunft zu reparieren. Ein fallender Baum hat dem Wellblechdach ziemlich zugesetzt.


 
Notgedrungen passten wir unsere aktive Zeit schnell den Licht- und Wetterverhältnissen an. Morgens um fünf weckte uns stets das erste Sonnenlicht und so konnten wir, vor dem Einsetzen des Regens, am Mittag fertig sein. Nachmittags haben Miguel und Javier uns Lehrstunden in Spanisch und Biodiversität erteilt. Nach Sonnenuntergang haben wir täglich bei Kerzenlicht zu Abend gegessen und sind zeitig ins Bett, um einen klaren Kopf für die Herausforderungen des folgenden Tags zu haben.

Nach ein paar Tagen Anpassung an die neue Umgebung konnten wir bei einer lehrreichen Wanderung ein Gefühl für die Schönheit des Regenwaldes entwickeln. Es ist kaum zu begreifen wie eine Lebensform von der anderen anhängig ist. Miguel lehrte uns wie der Mensch von der heilenden Kraft des Regenwaldes leben kann. So konnten zwei von uns durch einen Zaubertrank, aus der Rinde des Baumes Quassia Amara gewonnen, ihr Fieber überwinden.

Bald waren wir auch bereit für erste Trainingseinheiten im Umgang mit der Machete. Dies scheint nicht nur eine Tat von Kraft, sondern von Fokus und Einklang mit dem ganzen Körper und seiner Umgebung zu sein.


Als Team wachsen wir von Tag zu Tag stärker zusammen und können es kaum erwarten unsere Visionen in Taten umzusetzen.

Weltwärts-Freiwillige in Costa Rica angekommen

von  

In den ersten Oktobertagen hat die arbeitsintensive Vorbereitungsphase der weltwärts-Freiwilligen, die Pro REGENWALD für ein Jahr nach Costa Rica zum Einsatz entsendet, ihren Abschluss gefunden: im Abstand von wenigen Tagen sind die jungen Leute in San Jose gelandet.

Künftig werden hier in unregelmäßigen Abständen hauptsächlich von den Freiwilligen Beiträge über ihre Eindrücke, Probleme, Freuden und auch die Arbeit im Detail zu lesen sein.

Die Freiwilligen sind Eva Mikutta, Martin Bruneß, Eva Lang, Sven Peschke, Christian Grolms und in der vorderen Reihe Nils Müller, Kathrin Rambacher und Frank Schmidt

 

 

 

 

 

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