Zwischen Salsa und Sozialismus

von 16 sabrina  

“Genau deshalb genießen wir Kubaner jeden Tag und leben jeden Moment so intensiv, trinken, Rum und tanzen, weil Geld keine Rolle spielt”, erzählt mir Wilmer, ein Forstwirt, mit dem meine Organisation vor fünf Jahren in einem Projekt gearbeitet hat. Umgerechnet 25 Euro verdient man, wenn man für den Kubanischen Staat arbeitet, was trotz Lebensmittelkarte, kostenloser Bildung und medizinischer Versorgung kaum zum Leben reicht.

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Über Flüsse und Kanäle

von 16 antonia  


Hafen von Puerto Principe

„No al canal!“ Ein simples Grafitto, schwarz auf grauer Hauswand, schon kurz nach meiner Ankunft in Nicaragua ist mir dieser Schriftzug an mehreren Orten in Nueva Guinea aufgefallen. Nach gut sieben Monaten hab ich diesen Satz immer wieder auch an anderen Orten hier gefunden, in anderen Farben, aber der Wortlaut bleibt gleich, die Aussage klar: “Nein zum Kanal!“. El Canal, der Nicaraguakanal, Pendant zum Panamakanal und Prestigeprojekt von Nicaraguas Präsident Daniel Ortega.

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Regen ist Leben

von 16 tabea  

„Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“
(Thales von Milet, 624 – 546)

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Wie natürlich ist das Paradies?

von 16 alex  


Paradies?

Costa Rica ist, was Natur angeht, ein Land der Superlative. Auf einer Fläche, etwas größer als Niedersachsen, kommen, je nach Quelle, etwa 7 bis 10% aller weltweit verbreiteten Arten vor, mehr als auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Das entspricht mehr als 500 000 Tier- und Pflanzenarten, darunter mehr als 360 000 Insektenarten, 20 000 Spinnenarten, 18 000 Schmetterlinge, davon ca. 1400 tagaktive, mehr als 12000 Pflanzenarten davon 1200 Orchideen und 800 Farne, 1500 Fischarten, 860 Vogelarten, davon etwa 50 Kolibris, 385 Amphibien, von denen 226 Reptilien sind, darunter 131 Schlangenarten und 238 Säugetiere, darunter alle 6 auf dem amerikanischen Kontinent vorkommenden Katzenarten, und etwa 120 Fledermausarten die, dadurch, dass sie hauptsächlich Früchte verzehren, für einen Großteil der Samenverbreitung verantwortlich, und daher für die Tropen unabkömmlich sind.

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Drinnen und draußen

von 16 sabrina  

Als ich vom Schaukelstuhl aus in den mit blühenden Hibiskus gesäumten Garten blicke, baden sich Tauben, Spatzen und winzige Tropenvögel mit blauem und gelbem Gefieder in einem kleinen Brunnen, der wohl die scheinbar einzige, saubere Wasserquelle weit und breit ist. Es ist Ende April und die Regenzeit hier im kleinen Fischerdorf „Masachapa“ an der Pazifikküste Nicaraguas scheint noch fern.

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Zwei Sprachen – Zwei Menschen

von 16 paulina  

Neulich hatte ich eine der bisher kuriosesten Erfahrungen meines Auslandsaufenthaltes: ich saß am Esstisch im Hostel mit zwei, drei weiteren Gästen. So üblich wie auch perfekt ist dieser Ort, um leicht und locker ins Gespräch zu kommen. Ein blondes Mädchen und ihr lateinamerikanisch ausschauender Freund genossen in aller Stille ihr Essen. Ganz hemmungsfrei, aber erstaunt habe ich seine selbstgekochte Kreation gewürdigt, die den kompletten Teller hat verschwinden lassen.

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Wasserknappheit

von 16 alex  


In der Trockenzeit gibt es wenig Wasser.

Seit einigen Wochen gibt es kein Wasser mehr, die öffentliche Wasserversorgung ist abgebrochen, die Wasserreservoirs sind leer oder zumindest fast. Nur manchmal früh morgens sollte es Wasser geben. Mittlerweile hat sich an dieser Aussage nichts geändert. Es gibt etwa zwei Stunden von halb fünf an morgens öffentliches Wasser.

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