Regenwaldgeräusche

von 18 maurice  

Tröpfel, tröpfel. Regen, unaufhörlich prasselnd auf das Wellblechdach. Zwitscher, Zwitscher. Vogelgezwitscher in allen Tonlagen.
Kikeriki. Hahnenruf jeden morgen. Bummm. Donnergrollen aus der Ferne und aus der Nähe.

Ganze Geschichte »

BlogNo:01

Gewalt

von 17 anna  

„Verdammt, als Außenstehende kann ich einfach nichts tun.“ Das war mein erster Gedanke als ich von meiner Gastmama erfuhr dass die Gerüchte stimmen. Es passiert nur ein paar Häuser weiter, die Spitze der Missachtung weiblicher Würde wie sie im Indigenenterretorium Conte Burica leider immer noch passiert. Die Gerüchte drehen sich darum, wie Bevormundung und nicht gerade subtiler Sexismus in Gewalt ausbrechen.

Ganze Geschichte »

BlogNo:14

¡El pueblo indígena vive – la lucha sigue y sigue!

von 17 jana  


Vortrag mit Diskussionsrunde in der Universidad Nacional

Es ist der 9. August, der internationale Tag der indigenen Völker und der achte Jahrestag der gewaltvollen Räumung indigener Vertreter aus dem Parlamentsgebäude in San José. Die Mitglieder der Frente Nacional de los Pueblos Indígenas (Nationale Front der Indigenen Völker, FRENAPI) versammeln sich in der Hauptstadt Costa Ricas, um an die Geschehnisse von vor acht Jahren zu erinnern und um auf ihren Kampf für Ihre Rechte und Autonomie aufmerksam zu machen. Ihre Botschaft: „Die indigenen Völker leben, der Kampf geht weiter!“

In Zusammenarbeit mit dem Comité de Apoyo a la Autonomia Indígena (Komitee zur Unterstützung der indigenen Autonomie) und der Universidad Nacional (UNA) wurden ein Vortrag in der Universität und eine Pressekonferenz veranstaltet, an denen vier FRENAPI-Mitglieder über die Geschichte und aktuelle Arbeit der Organisation sprachen. Meine Gastmutter Doña Luisa, fast schon eine Ikone der Gruppe, teilte ihre Erinnerungen an den 9. August 2010.


Die komplette FRENAPI-Gruppe und das Comité de Apoyo a la Autonomia Indígena

Interne Diskussion zur Planung des COIN

Pressekonferenz anlässlich des Internationalen Tages der Indigenen Völker

Damals kämpfte FRENAPI offensiv für die Autonomie der 24 indigenen Territorien Costa Ricas: Eine eigene Regierung und Unabhängigkeit vom Staat waren ihre Forderungen. Sie hatten sich an die Öffentlichkeit gewandt, Radiosendungen und Proteste veranstaltet und waren zwölf Tage lang von den verschiedenen Territorien im Süden des Landes aus bis nach San José gewandert, um ihrer Sache Nachdruck zu verleihen – doch ohne Erfolg. Die Regierung war nicht zu Verhandlungen bereit, sie wurden schlicht ignoriert.

Schließlich ging die Gruppe direkt zum Parlamentsgebäude und forderte den Dialog mit den Abgeordneten. Doch noch immer zeigte sich niemand willig, mit ihnen zu reden und so verkündeten sie, nicht eher zu gehen, bis sie Antworten bekämen. Bis spät in die Nacht hinein weigerte man sich, mit den Indigenen zu reden und so weigerten sie sich, zu gehen, klammerten sich mit den Armen aneinander, als man versuchte, sie aus dem Gebäude zu werfen. Um ein Uhr nachts löste die Polizei die Demonstration letztendlich auf und warf die Protestierenden auf die Straße. Wenige Tage später gab FRENAPI seinen Rückzug bekannt. Man werde sich in Zukunft von innen heraus an der Autonomie der Territorien arbeiten.

Trotz der Geschehnisse vor acht Jahren hat FRENAPI die Arbeit nie aufgegeben und kämpft weiterhin dafür, dass die Indigenen vom Staat ernst genommen werden. Als Unterziel auf dem Weg zur Autonomie, gilt die Rückeroberung der Flächen innerhalb der Territorien, die in den Händen Nicht-Indigener liegen. Beispielsweise in Salitre, Talamanca und zuletzt Térraba (ich berichtete) wurde das Land nach mehrmonatiger Besetzung den Indigenen zugesprochen und in der Gemeinde Rey Curré hat bereits die nächste Landbesetzung begonnen.

Für die Zukunft gibt es noch weitere Pläne: Die Mitglieder von FRENAPI und des Comité de Apoyo a la Autonomia Indígena planen einen selbst organisierten, unabhängigen Nationalen Indigenenrat (Consejo de Indigenas Nacionales, COIN) und möchten in den nächsten Jahren erreichen, dass dieser von der Regierung anerkannt und mit, die Indigenen betreffenden Entscheidungen beauftragt wird. Für die Indigenen wäre dies ein großer Schritt zu ihrem Ziel, der Autonomie.

BlogNo:15

Alles lärmt und rast ... dann plötzlich

von 17 anna  

Irgendwann im laufe dieses Jahres habe ich gelernt, alleine mit meinen Gedanken zu sein. Ich war es zwar gewohnt alleine zu sein, genoss es sogar, doch immer gab es Reize die stetig auf mich einflossen und meinen Kopf erfüllten. Und wenn mal Stille war, wirklich Stille, ertrug ich es dann nicht mehr.

Ganze Geschichte »

BlogNo:13

Vermessene Massstäbe: Gedanken zu Entwicklungstheorien und globalen Unterschieden

von 17 radka  

Wir sind die Meister des Vermessens.
Mit der wissenschaftlichen Vermessung und Erkundung der Welt begann erst das eigentliche Vermessen. Denn worin wir Meister sind, ist nicht das Messen von Längen, von Gewicht, von Volumen. Wir sind die Meister im subjektivem Vermessen anderer Menschen und Kulturen.

Ganze Geschichte »

BlogNo:19

Packlistenkritik aus Sicht eines Korridorbewohners

von 17 philipp  

(Warnung: in anderen Einsatzstellen können andere Bedingungen herrschen)

Auf Pro REGENWALD Vorbereitungsseminaren kursiert eine Packliste, deren fatale Wirkung sich viele Jahre nach der Erstellung selbiger Liste, in einem unendlich erscheinenden Chaos innerhalb der Grenzen eines endlichen Trockenraumes offenbarte.

Ganze Geschichte »

BlogNo:11

Zurück zu den Wurzeln

von 17 marvin  

Seit ein paar Tagen ist das dritte Quartal meines Freiwilligendienstes hier in Costa Rica verstrichen! In diesen letzten drei Monaten wurde in Curré verstärkt daran gearbeitet, den Menschen die quasi vollkommen verloren gegangene eigene Tradition und Kultur wieder näher zu bringen. Nach dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ wurden verschiedenste Workshops sowohl für die Jüngeren als auch die Älteren durchgeführt.

Ganze Geschichte »

BlogNo:07

1 2 4 5 ...6 ...7 8 9 10 11 12 ... 113