Weihnachtsfeiertage

von 16 katharina  

Es ist das zweite Weihnachten, das ich ohne meine Familie verbringe und die Tatsache, dass es mir das erste Mal relativ schwer gefallen war lag daran, dass ich immer genau wusste, was meine Familie während der Feiertage machen würde.

Doch während ich in den Tagen davor durch die Straßen von Puerto Jiménez schlendere, erinnert mich absolut nichts an die Tatsache, dass bald Heiligabend bevorsteht, denn Hitze, Staub und glühende Sonnenstrahlen lassen sich für mich nicht wirklich mit einem Weihnachtsgefühl verbinden.

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Was ist Weihnachten? Eine persönliche Erfahrung aus den Tropen

von 16 tim  

„Genießt die Schönheit der Natur, die Freundlichkeit der Menschen, das feine Essen, den guten Rum und die Gemeinschaft. Weihnachten besteht nicht aus Schnee, Plätzchen und Tannenbaum, sondern aus Ruhe finden, innehalten, sich besinnen, Zeit mit Menschen verbringen die man gern hat.“

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Arbeitseinblick und Weihnachten

von 16 david  


Arbeit: Ansprache

Heute melde ich mich nochmal ein letztes Mal vor Silvester, um euch von meinen letzten Erfahrungen von diesem Jahr zu berichten. Außerdem möchte ich auch noch mein Projekt genauer beschreiben, sowie euch beschreiben wie man Weihnachten und Silvester auf Costa Rican Style feiert.

Aber zuerst einmal zu dem ernsthaften Teil und zwar meiner Arbeit. Der witzige Part kommt noch, keine Angst, aber jetzt bitte eine ernsthafte Atmosphäre: Wie ich schon einmal erzählt habe, arbeite ich bei „Fundecongo“. „Fundecongo“ ist eine Abkürzung einer Zusammensetzung von vielen Wörtern, diese lauten wie folgt: Fundación Costarricense para la protección de la Naturaleza en Guanacaste. Übersetzt bedeutet diese Abfolge von Begriffen: Costaricanische Organisation zum Schutz der Natur in Guanacaste. „Fundecongo“ ist eine private Organisation, welche sehr stark mit der staatlichen Organisation „Fonafifo“, dem Umweltschutzministerium „Minae“ und dem Nationalparkverband „Sinac“ zusammenarbeitet. Außerdem arbeiten die fünf mit der Freiwilligen Feuerwehr, den „Brigadistas Forestales“, zusammen. Darüber hinaus nennen sich die Vertretung des „Minae“ in Guanacaste auch „ACT“. Nebenbei sollte man noch erwähnen, dass die „Fonafifo“, was nichts mit Fußball zu tun hat, der Geldgeber der ganzen Projekte darstellt.

Jetzt wird es ein bisschen kompliziert: Fundecongo pachtet Flächen von lokalen Fincas, auf Grundlage eines fünf Jahre Vertrages, um einen ökologischen Korridor zu schaffen und damit einzelne Wälder zu einem großen Wald zu verbinden. Als Gegenleistung erhalten die Klienten Geld pro Hektar verpachtetes Land, jedoch nur wenn die Klienten sich um diese Land auch noch kümmern, beispielsweise Bäume dort pflanzen oder auch anderweitig ökologisch bestellen. Dieses Prinzip von Geben und Nehmen heißt auch „Pago para servicios ambientales“, auf Deutsch bedeutet das mehr oder weniger: Zahlungen für umweltfreundliche Dienste. Nun kommt meine Empfängerorganisation „Fundecongo“ ins Spiel. Diese stellt nämlich den Mittelsmann zwischen der „Fonafifo“ und den Klienten dar. Wir archivieren abgeschlossene Verträge und sorgen für gelungene Vertragsabbindung zwischen den oben genannten. Des Weiteren helfen unsere Waldingenieure den Klienten, das Land ökologisch sinnvoll zu bestellen.

Für unsere Arbeit erhalten wir von den Klienten 3% ihrer jährlichen Auszahlungen von der „Fonafifo“. Diese zahlt die Klienten einmal pro Jahr aus, also gesamt fünf Mal in einer Vertragsperiode (Ich wollte mich jetzt nicht als Mathegenie darstellen, sondern lediglich alles umfangreich und detailreich erklären). Hier in dem Büro von Fundecongo darf ich, deshalb die Mitarbeiter tatkräftig unterstützen, indem ich teilweise kleineren Arbeiten, wie z.B. kochen, aber auch größere Arbeiten nachgehen darf. Dazu gehört auch die Organisation des Feuerwehrfestes, welchen letzten Samstag stattgefunden hat. Aber dazu komme ich gleich. Des Weiteren darf ich auch auf wichtige Besprechungen mitkommen und dort Vorträgen lauschen, sowie Vertreter von anderen Umweltschutzorganisationen kennenlernen.


Unser Büro von außen

Unser Büro von innen

Mein Schreibtisch

Feuerwehrfest

Karaoke

Unser Weihnachtsbaum

Hier noch ein paar Bilder des Büros und von meinem Arbeitsplatz: Und hier zu guter Letzt ist mein Schreibtisch. Letzten Samstag fand, wie bereits oben erwähnt, ein Fest der Freiwilligen Feuerwehr statt. Anlass war die Ehrung von einigen Feuerwehrleuten, sowie das Gruppengefühl zu verbessern. Natürlich gab es reichlich zu essen, wie z.B. Chicharones, das sind Schweinefleischstücke, welche in Fett frittiert wurden. Als Aktivität gab es die Möglichkeit Karaoke zu singen. Diese Möglichkeit habe ich sogar genutzt und habe mehr oder weniger schön gesungen. Vielleicht werde ich ja noch entdeckt oder gehe eines Tages zu Deutschland sucht den Superstar oder wie die ganzen Gesangsshows sonst noch so heißen. Die Anspannung steht mir im Gesicht geschrieben.

Um fünf Uhr war das Fest, dann schon zu Ende, aber der Abend war noch lang genug mit den Ticos und der anderen Freiwilligen Larissa in Tamarindo. Nun komme ich zu einem aktuellen Thema und zwar Weihnachten: Nach meiner Meinung ist Weihnachten in Costa Rica ganz anders als in Deutschland und darüber hinaus gefällt mir Weihnachten in Deutschland besser. Während der Vorweihnachtszeit in Deutschland hat man die Möglichkeit gemütliche Weihnachtsmärkte zu besuchen, man kann sich über den Schnee freuen, man freut sich über die Kerzen am Adventskranz, man darf jeden Tag ein neues Türchen an seinem Adventskalender aufmachen und auch sonst hat man einfache das Gefühl der Freude und des Zusammenseins.

Im Gegensatz dazu gibt es keine vergleichbaren Traditionen mit den oben genannten hier in Costa Rica. Ich persönlich fühle mich so, als wäre es Hochsommer und ich würde gerade meinen Sommerurlaub verbringen. Jedoch muss man dagegen halten und sagen, dass wir in den letzten Tagen ein bisschen Weihnachtsdekoration angebracht haben und auch eine Krippe, sowie einen kleinen Weihnachtsbaum aufgestellt haben. Dieser ist leider nicht einmal ansatzweise so groß wie unserer in Deutschland. Aber naja, immerhin darf ich es genießen dieses Jahr mit meiner Gastfamilie zu verbringen und habe die Möglichkeit Weihnachten auch mal anders zu feiern. Trotzdem vermisse ich meine Familie.

Silvester werde ich am Strand feiern. Darauf freue ich mich schon sehr, da man aufgrund des Wetters besser draußen feiern kann und es zu Deutschland eine gute Option ist. Liebe Freunde, das war es dann für dieses Jahr mit den Blogs. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Danke, dass ihr meine Blogs lest und geistig bei mir in Costa Rica seid. Wir sehen uns im nächsten Jahr.















Weihnachten mal anders

von 16 larissa  

Den Heiligabend wollten wir Freiwillige alle zusammen im Korridor gemeinsam verbringen. Tatsächlich kamen früher oder später fast alle an. Ich war eine der letzten, weil ich mit drei weiteren Freiwilligen etwa fünf Stunden in Orotina warten musste, bis Lennard uns letztendlich abholen kam. Endlich angekommen, wurden wir herzlich von allen zur Begrüßung in den Arm genommen und gedrückt.

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Matapalo

von 16 tabea  

Eine neue Aktivität von Fedeagua in einer der Comunidades, lasse ich mir selbstverständlich auch diesmal nicht entgehen! Die regelmäßigen Besuche dieser Orte sind eines der spannendsten Dinge an denen man hier teilhaben kann. Nicht nur, weil die Gegenden erkundet werden, sondern besonders der Leute wegen die man kennenlernt.

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Von gesellschaftlichen Normen und Alkoholismus

von 16 alex  



Wie in jeder Gesellschaft gibt es auch in Costa Rica Normen und Idealbilder. Diese sind vor allem sehr stark auf dem Land zu spüren. Wäsche lässt man nicht draußen hängen wenn Gäste kommen, weil das ein Zeichen für Armut ist. Ebenso, wenn man sich von Früchten ernährt oder extra den Bus nimmt der 200 Colones (ca. 33 Cent) weniger kostet.

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Ein Kinobesuch der etwas anderen Art

von 16 paulina  

Im Rahmen eines ziemlich coolen Kinoprojekts organisiert das Zentrum für städtische Nachhaltigkeit („Centro Para La Sostenibilidad Urbana“) mit einem lokalen Kino „Cineforo“ unter einem zwei Monate andauernden Motto, diesmal „Octubre Urbano“, Vorträge, Exkursionen, als auch Filmabende mit einer gewissen Message. So habe ich mich an jenem regnerischen Abend nach der Arbeit mit bescheidenen Erwartungen auf den Weg ins Cineforo gemacht, um mir den Film „waste land“ anzuschauen.

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