Blick und Reise über die Grenze: Nicaragua

von frank_10  

Das monatliche Treffen der Weltwärts-Freiwilligen fiel zum Jahreswechsel mit einer Weiterbildungsreise in das nördlich von Costa Rica liegende Nicaragua zusammen. Damit hatten wir die Möglichkeit, weitere Umweltprojekte zu besichtigen und Kultur- und Entwicklungsproblemen beider Länder zu vergleichen.

Was wir in ähnlicher Form bereits in Costa Rica erfahren und sehen konnten, war auch in Nicaragua vorhanden – die Landspekulation.

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Die Zeit vergeht wie im Fluge

von nils_10  

Kaum zu glauben, aber nun bin ich schon über einen Monat im costaricanischen Regenwald. Meine sieben Mitbegleiter und ich arbeiten ein Jahr lang für die beiden Organisationen “Arbofilia” und “Coecoceiba”, die sich in verschiedenen Regionen für den Schutz des Regenwaldes und damit unseres Klimas einsetzen. Wir werden hauptsächlich dafür eingesetzt, einen Korridor zwischen einem Nationalpark und Waldresten in den einige Kilometer entfernt liegenden Bergen mit Bäumen zu bepflanzen, damit in Zukunft wieder ein reger Artenaustausch zwischen den jetzt getrennten Areals stattfinden kann. Dazu muss man wissen, dass “die reiche Küste” ihren Namen ganz zurecht trägt, weil sie sehr großen Artenreichtum an Flora und Fauna auf unserer Erde zu bieten hat.

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Die Theorie der Wiederaufforstung im Korridor

von martin_10  

Unsere Arbeit bei Arbofilia bestand in der letzten Woche darin, ein im Frühsommer aufgeforstetes Waldgebiet zu versorgen. An den steilen, rutschigen Hängen kleine Setzlinge von dem um sich greifenden Unkraut zu befreien und dann mit Dünger zu bestreuen, hat uns einen weiteren Einblick in die praktische Arbeit im Korridor Projekt Arbofilias gegeben.


auf den nährstoffarmen Böden
sind Bäumchen über Starthilfe froh.

Das Wiederaufforstungsprojekt hier im Korridor lehnt sich an die Prinzipien des „Analog Forestry“ an und versucht zum einen den Erhalt der natürlichen Biodiversität und zum anderen die Bedürfnisse der örtlichen Bevölkerung in ein Gleichgewicht zu bringen, folglich ein Produktionssystem zu schaffen, das auf ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit beruht. Die analoge Wiederaufforstung setzt sich zum Ziel die Strukturen und Funktionen der ursprünglichen Vegetation mit seinen charakteristischen Merkmalen wiederherzustellen

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Ananas, was sonst?

von chris_10  


mit solchen Setzlingen werden
ganze Regionen bepflanzt.

Wenn man einen Campesino in Quebrada Grande fragt, was er denn so anbaut, muss man mit einer solchen Antwort rechnen. Einige würden noch Maniok(Yuca) oder Bananen aufzählen, doch ein Spaziergang durch den Ort mit Blick auf die Parzellen bestätigt die Vorherrschaft der Ananas. So weit das Auge reicht, erblickt man nichts als die süβe Frucht.

„Bananen sind zu billig, am meisten Geld lässt sich mit der Ananas verdienen” sagt ein Landbesitzer, als er uns in seinem Pick Up mitnimmt, um uns einen langen Fuβmarsch zu ersparen.

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Ananasfelder, Ignoranz und Respektlosigkeit der Natur gegenüber. Bin ich hier im falschen Film?

von kathrin_10  


Nur ein einheimischer Mitbewohner
mit dem ich meine Unterkunft teile.

Wir werden für zwei Wochen in eine neue Ortschaft geordert, weil es hier wichtige Arbeit zu verrichten gibt. So machen wir uns auf den Weg nach Quebrada Grande. Der Koordinator von Q.G. hat uns in Pital abgeholt, doch da wir unmöglich alle mit unseren Rucksäcken auf seinem Motorrad mitfahren können und der nächste Bus erst in vielen Stunden fährt, setzt Fabio uns in ein Taxi. Die Fahrt dauert keine halbe Stunde und wir werden in der Nähe von Schule, Fußballfeld und Gemeinschaftsküche herausgelassen. Fabio kommt sogleich um die Ecke und schließt uns den Salon Comunal auf, mit ihm treffen auch mehrere Frauen ein. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung wird unter den Frauen verhandelt wer nun welchen Freiwilligen mit sich nimmt. Wobei ich noch kurz erwähnen will, dass ich krank bin. Seit dem Vorabend brummt mir der Schädel und die Nacht über hatte ich Fieber. Dann ist klar, Christian wohnt bei Xinia und düst mit dem Quad ab, während Eva und ich einen kleinen Fußmarsch mit unseren Gastmüttern Emilce und Elvia antreten.

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Clase de inglés

von eva_l_10  

Das Leben einer Weltwärts-Freiwilligen gestaltet sich recht vielfältig. Umweltschutz ist ein weites Feld – und Entwicklungs’hilfe‘ sowie Bildungsarbeit sind wichtige Aspekte dabei. Genauer gesagt heißt das nun, dass ich in Santa Elena mit Englischunterricht für Kinder und Jugendliche angefangen habe.

Zweimal die Woche findet der Englischkurs für Kinder nachmittags nach dem regulären Unterricht in den Klassenzimmern der örtlichen Grundschule Tres Amigos statt. Bei der Vorbereitung des einstündigen Unterrichts stütze ich mich auf Englischbücher aus dem Fundus der Schule und Lernmaterial meiner Gastschwester.

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Entweder ins Loch oder ins Feuer

von eva_m_10  

Plopp!
Ein lauter Knall.
Feuer hinterm Haus.
Was das wohl war?
Vielleicht nur eine Plastikflasche.
Schwarzgraue Rauchwolke.

Sie zieht sich durch die Zweige.
Limonenbäume mit prallen Früchten.
Erfrischungsgetränk gibt’s später.

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