Der Monkey Park

von 16 larissa  



Nach den zwei wunderschönen Wochen mitten in der bezaubernden Natur wurden alle 15 Freiwillige in ihre Projekte geschickt. Für mich ging es in den Monkey Park in Guanascaste, der heißesten und trockensten Küstenregion.

Der Monkey Park ist ein Rehabilitationszentrum für wilde Tiere, d.h. wir helfen den Tieren wieder auf die Beine und entlassen sie in den Regenwald, wenn sie fit genug sind. Die Tiere, die zu alt, unheilbar oder illegale Haustiere waren, bleiben in unserem Park, weil sie ohne menschliche Hilfe nicht im Wald überleben könnten.

So stellen unsere Papageien, Pelikane, Affen, Krokodil und und und eine Art Zoo dar, den die Touristen besichtigen können. Nun arbeiten wir daran, alle Nahrungsmittel für die Fütterung der Tiere selbst zu produzieren. Wir bauten eine Vivero, in der wir Karotten, Salat, Gurken, Tomaten, Mangobäume, Papayabäume, Wassermelone, Avocadobäume, Guyababäume, Yuca und auch viele Kräuter wie Koriander, Basilikum, Pfefferminz, Oregano, etc. anpflanzten.


Aufbau Vivero

Hier steht unser Gewächshaus schon

Inneneinrichtung aus recycelten Materialien

Ein Mangobäumchen

Ich arbeite jetzt seit etwa zwei Monaten im Monkey Park und es ist sehr interessant, den Pflänzchen beim Wachsen zuzusehen. Einige Sprösslinge sind schon so groß, dass wir sie draußen auf dem riesen Grundstück umpflanzen konnten. Außerdem recyclen wir alle Möbel in der Vivero, d.h. wir suchen Schrott im Wald und bauen diesen Müll irgendwie zu Tischen, Regalen, Blumentöpfe und Gefäße um. Alles, was in unserer Vivero zu sehen ist, war mal verrosteter, kaputter Schrott.

Mir gefällt meine Arbeit hier super gut, weil ich jeden Tag im Freien mit Tieren und Pflanzen arbeiten darf. Dadurch, dass wir die Tiere wieder in den Wald entlassen und Pflanzen produzieren, tragen wir zum Erhalt des Waldes bei und schützen die Tiere in unserem Reservat vor den illegalen Jägern. Mit unseren installierten Bewegungskameras im Reservat können wir weiterhin unsere befreiten Tiere und auch andere wilde Tiere beobachten.

Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte: Wir wollen nicht nur die pflanzlichen Nahrungsmittel selbst herstellen, sondern auch das Fleisch für den Ocelot, das Krokodil, etc. Geplant ist Hühnerproduktion: Die Scheune steht bereits und aktuell arbeiten wir an dem Außengehege.

Im Monkey Park gibt es noch einiges zu verbessern und ich bin froh, dass ich hier so viel bewirken und meine eigenen Projekte durchführen kann.















1 Kommentar

Kommentar von: Eike [Besucher]

Hallo Larissa!
Ein sehr schöner Beitrag und ich finde es toll das du mein ehemaliges Projekt so engagiert weiterführst. Wie du weißt wollte ich auch unbedingt eine vivero einführen, umso mehr freut es mich dass du gerade dies auch zu deinem Projekt gemacht hast.
Ich bin sehr stolz auf dich und freue mich sehr dass gerade du meine Nachfolgerin bist.
Weiter so!

16-12-23 @ 00:31


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