Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Costa Ricas Heißhunger nach Pestiziden
Daten des Instituts für regionale Studien toxischer Stoffe (IRET) der Nationalen Universität (UNA) legen offen, dass in dem kleinen Land durchschnittlich 18,2 Kilo Pestizide pro Agrarhektar verspritzt werden. Im Vergleich zu anderen Ländern liegt Costa Rica damit weltweit an erster Stelle gefolgt von China mit 17 Kilos, erklärt Fernando Ramírez, Agraringeneur und Forscher des IRET.
Eine Schmetterlingsfarm ist lustig, eine Schmetterlingsfarm ist schön!
Mitten im kleinen Städtchen Puerto Jiménez gibt es einen Ort, der ganz besonders ist und jeden in seinen Bann zieht – die Schmetterlingsfarm.
Wasser marsch

Wasservorrat in unserer Freiwilligen-WG
Ich kann mich noch genau an das erste Mal erinnern, als ich einen Wasserausfall erlebte. Ich kam von der Finca nach Hause zu meiner Gastfamilie und wünschte mir nichts sehnlicher als eine Dusche. Als ich jedoch den Wasserhahn ein wenig aufdrehte kam auf einmal ein großer Schwung Wasser und dann…nichts mehr. Ich dreht den Hahn weiter auf und weiter, aber nichts kam mehr.
Brennende Bäume, brennende Herzen
Ende November bin ich mit meinen Gasteltern in den Norden von Guanacaste, in den Nationalpark Santa Rosa aufgebrochen. Gemeinsam mit einer Gruppe von Leuten aus der Region und einer Frau der UNED, einer Universität, die das ganze Unternehmen finanziert, fuhren wir zu einer Vereinigung von Bomberos Forestales, also Waldfeuerwehrmännern, die im Schutzgebiet Guanacaste gegen die vielen Waldbrände kämpfen. Auch hier in der Costa brennt der Hügel hinter der Gemeinde jährlich.
Die Spuren Kassiopeias
Ich weiß jetzt gerade gar nicht wann ich das letzte Mal was geschrieben habe, aber es scheint ziemlich lang her zu sein. Die Zeit, kaum ist sie da, ist sie auch schon wieder weg. Gefühlmäßig könnte es noch Anfang Oktober sein, kalendermäßig ist es schon Mitte Januar. Ich bin jetzt seit vier Monaten in meinem geliebten Land der Sonne und es kommt mir vor, als wäre ich jetzt erst so richtig angekommen. Ich erkenne die Sprache der Aras wenn die bunten Vögel über meinen Kopf fliegen, ich weiß wie man Patagones macht und ich bin geübte Umdieschlaglöcherfahrradfahrerin (Die Straßen hier sehen aus wie Käse wegen der richtig vielen Schlaglöcher).
Sommer in Guanacaste
Im letzten Jahr hat es in Guanacaste, der nördlichen Halbinsel von Costa Rica 50% weniger geregnet als im Durchschnitt. Nun beginnt die Trockenzeit und es wird für fast ein halbes Jahr keinen Regen mehr geben. Schon jetzt reißt der Boden auf und die Landschaft ändert ihre Farbe von knall-grün zu kaffeebraun.
Lebensmittel einkaufen – ein Tagestrip
Der Korridor zeichnet sich vor Allem durch seine Idylle und Abgelegenheit aus. Dass man mitten im Regenwald lebt und arbeitet hat sehr viele Vorteile. Es gibt aber auch gewisse Nachteile, die durch eben genau diese Abgelegenheit entstehen. Freiwillige leben hier nicht direkt in einer Gastfamilie, wie es in den meisten Projekten der Fall ist. Das bedeutet, dass man sich seine Nahrungsmittel selber besorgen muss.
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16-02-29 23:09:00, 
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