Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Die Spuren Kassiopeias
Ich weiß jetzt gerade gar nicht wann ich das letzte Mal was geschrieben habe, aber es scheint ziemlich lang her zu sein. Die Zeit, kaum ist sie da, ist sie auch schon wieder weg. Gefühlmäßig könnte es noch Anfang Oktober sein, kalendermäßig ist es schon Mitte Januar. Ich bin jetzt seit vier Monaten in meinem geliebten Land der Sonne und es kommt mir vor, als wäre ich jetzt erst so richtig angekommen. Ich erkenne die Sprache der Aras wenn die bunten Vögel über meinen Kopf fliegen, ich weiß wie man Patagones macht und ich bin geübte Umdieschlaglöcherfahrradfahrerin (Die Straßen hier sehen aus wie Käse wegen der richtig vielen Schlaglöcher).
Sommer in Guanacaste
Im letzten Jahr hat es in Guanacaste, der nördlichen Halbinsel von Costa Rica 50% weniger geregnet als im Durchschnitt. Nun beginnt die Trockenzeit und es wird für fast ein halbes Jahr keinen Regen mehr geben. Schon jetzt reißt der Boden auf und die Landschaft ändert ihre Farbe von knall-grün zu kaffeebraun.
Lebensmittel einkaufen – ein Tagestrip
Der Korridor zeichnet sich vor Allem durch seine Idylle und Abgelegenheit aus. Dass man mitten im Regenwald lebt und arbeitet hat sehr viele Vorteile. Es gibt aber auch gewisse Nachteile, die durch eben genau diese Abgelegenheit entstehen. Freiwillige leben hier nicht direkt in einer Gastfamilie, wie es in den meisten Projekten der Fall ist. Das bedeutet, dass man sich seine Nahrungsmittel selber besorgen muss.
Unsere kleine Reise in Richtung Süden

Nachdem wir wieder einen Monat lang nur in unserem Projekt waren, hatten wir wieder einmal Lust auf einen Kurzurlaub. Vorher mussten wir jedoch alle noch nach San José, um unsere Fingerabdrücke bei der Polizei abzugeben. Die Reise in die große Stadt war wie immer sehr ermüdend und anstrengend. Nachdem alle Formalitäten geklärt waren und wir die richtige Busstation gefunden hatten, konnte unser Urlaub dann endlich beginnen. Wir haben uns unsere Tickets gekauft und mussten dann noch ein wenig warten. Die Zeit nutzten wir, um uns noch ein wenig für die Fahrt zu stärken. Unsere Rucksäcke wurden schon markiert und in den Bus geladen, als wir dann auch endlich unsere Plätze einnehmen konnten.
Die Baumpflanzaktion
Von dieser Baumpflanzaktion, werde ich bestimmt noch meinen Enkeln erzählen! Mit weißem Haar im Schaukelstuhl sitzend und den Erinnerungen nachhängend, wie wir damals schwitzend die jungen Bäumchen den Berg hochschleppten…
Eurozentrismus
Die ersten Tage im CAP verbrachte ich damit, Texte über diesen besonderen Ort zu lesen. Schnell fiel mir auf, dass ich mindestens einen Überblick über die Lateinamerikanische Geschichte haben muss, um die Bedeutung des CAPs in der costaricanischen Vergangenheit verstehen zu können. Mir diesen Überblick anzueignen ist eine meiner “Current Missions“, da ich immer wieder merke, wie wenig ich eigentlich über diesen Kontinent weiß. Che Guevara, das “Verschwindenlassen“ während der argentinischen Militärdiktatur, die sadinistische Revolution in Nicaragua? Vielleicht mal gehört, aber ehrlich gesagt: Keine Ahnung!
Das schwarze Gold
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16-01-24 21:33:00, 

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