Kategorie: "Land & Leute"
Zukunft der Bibliothek
Während meines Aufenthalts hier in Costa Rica habe ich für die NGO ASCONA und damit in der Biblioteca Pública gearbeitet. Nun neigt sich mein Einsatz dem Ende zu. Für die Bibliothek hingegen beginnt eine sehr herausfordernde Zeit. Und damit meine ich nicht nur, dass ich als Freiwilliger gehen werde, sondern dass die gesamte Zukunft der Bibliothek gefährdet ist.
das Läusethema
Die Tage, die wir in Curré verbracht haben, waren sehr heiße Tage mit vielen neuen Eindrücken. Dort habe ich die Koordinatorin von unserem Freiwilligendienst, Jahel, kennengelernt.
In den sechs Tagen haben wir hauptsächlich Frijolillos geerntet, geschält und gegessen. Zwischendrin - und auch oft währenddessen - sind ihre drei Kinder auf uns rumgesprungen. Der älteste und der jüngste Sohn sind 9 und 2 Jahre alt und die mittlere Tochter ist 5 Jahre alt. Alle zuckersüß auf ihre individuelle Art und alle quatschen sie am laufenden Band, was auch ab und zu zu Überforderung führen kann.
Minga in Curre
Als Freiwillige von Pro REGENWALD hatten wir die unglaubliche Gelegenheit, in das Herz der indigenen Kultur Costa Ricas einzutauchen. Gemeinsam mit drei anderen Freiwilligen machten wir uns auf den Weg nach Curre, um an einer traditionellen Minga teilzunehmen.
Ankommen in meiner Gastfamilie
Mein Einsatzort heißt China Kichá und befindet sich im Süden der langgestreckten Provinz San José im Kanton Pérez Zeledón. Dort werde ich eingesetzt und bin quasi die Freiwillige für alles und jede/n, die oder der Hilfe gebrauchen kann, sodass ich selbst so viel wie möglich vom Leben in einem indigenen Territorium – in diesem Fall dem der Cabécar – mitbekommen kann.
Dieses erlangte Wissen kann ich anschließend in Deutschland als Multiplikatorin weitertragen.
Unter Vogelscheiße begraben

Am Strand vor der Abfahrt
Mit dem Blick auf diese Insel wache ich jeden Morgen auf - eine von vielen kleinen grünen Perlen inmitten der sanften Wogen des Golfes von Nicoya. Es ist eine unscheinbare Insel - gerade mal 200 m lang und 50 m breit. Doch diese kleine Insel im Schatten des Hafens von Punta Morales hat eine Geschichte zu erzählen. Von Glanz und Glämmer, Zerstörung und Neuaufbau.
Como Gyökeres!

Fóto, Fóto! Como Gyökeres!
Aléman! Fóto, Fóto! Como Gyökeres! Zwei costaricanische Jungs, 14 und 15 Jahre alt, stellen sich mit ihren Händen vor dem Gesicht auf, genau wie der schwedische Stürmer.
Ich knipse das Foto, und als sie das Ergebnis sehen, sind sie überglücklich. Es bleibt nicht das einzige Foto dieser Art.
Irgendwo zwischen Vorurteil und kollektiver Versteiftheit
Wenn Menschen mir mit der Aussage kommen, Deutsche seien unfreundlich oder wenig herzlich, dachte ich mir bisher immer: Klar, sind wir auf unsere Art und Weise vielleicht eher kühl und etwas voreingenommen, aber trifft das nicht auf die meisten Menschen, zumindest Fremden gegenüber, zu? Außerdem ist mir ist zu Nachbarländern wie Frankreich oder Österreich nie ein signifikanter Unterschied im Umgang miteinander aufgefallen.
25-06-30 17:29:00, 

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