Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"

Ausgehen in El Sur - FETTE, FETTE PARTY

von sven_10  

Der Ort in dem sich die Station von Arbofilia befindet, ist ehrlich gesagt ein ziemliches Kaff. Weit abseits der geteerten Straßen und dem, was sich nach deutschem Empfinden Zivilisation nennt, leben und arbeiten wir hier weitgehend isoliert. Die nächste größere Stadt mit Supermarkt und medizinischer Versorgung ist ohne Auto kaum zu erreichen, es sei denn, man nimmt einen strapazierenden und hügeligen Marsch von mindestens 6 Stunden auf sich. One way! Also hoffnungslos. Den Rückweg würde man am gleichen Tag sowieso nicht mehr schaffen. Sei es körperlich, wegen der unvorhersehbaren und rasch einsetzenden Regenfälle nachmittags oder der Dunkelheit ab 6 Uhr abends. Man ist also unvermeidlich auf einen motorisierten Untersatz oder ein gesundes Pferd angewiesen.

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Der erste ökologische Volkslauf in Chachagua

von eva_m_10  

Ein erfolgreicher Tag – „Carrera Ecológica“ 2011

Schon seit ein paar Monaten lebte die Idee eines Volkslaufs in Chachagua, der das ökologische Bewusstsein in dieser dörflichen Gegend Costa Ricas wecken und gleichzeitig dem Naturschutzverein „Danto Amarillo de Chachagua“ die Möglichkeit bieten sollte, sich bekannt zu machen und seine Aufgaben und Ziele zu präsentieren.

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La Fluca: Gescheiterter Tourismus und eine neue Freundschaft

von chris_10  

Kürzlich waren Eva M. und ich bei einer Versammlung, bei der der Präsident des IDA (Instituto de Desarrollo Agrario) zu Gast war. Dem IDA gehört Land wie z.B. das 'unseres' Waldes und daher haben u.a. wir als Vertreter des Danto Amarillo die Veranstaltung besucht, aber auch andere Anwesende steuerten kleine Redebeiträge bei. Unser Präsident Oldemar stellte die Arbeit unserer Gruppe vor. Nach ihm, und darauf will ich nun auch hinaus, hielt ein kleiner Mann namens Francisco eine ergreifende Rede über seine Arbeit in der Reserva Dendrobates bei dem Ort La Fluca. Er berichtete von seiner langjährigen Widmung für den Wald und die mangelnde Unterstützung des IDA gegenüber Eindringlingen.

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Die Baumschule nimmt Gestalt an (Teil 2)

von frank_10  

Mittlerweile gibt es fast keine größere Firma mehr, die ganz offenherzig verkündet soziale oder ökologische Wohltaten zu unterstützen. Sei es das Straßenkinderprojekt in Nigeria oder die Aufforstung in Malaysia. Bei genauerer Betrachtung ist jedoch ein regelrechter Wettbewerb zwischen unzähligen mehr oder weniger gemeinnützigen bzw. privaten Organisationen ausgebrochen, wer die meisten Bäume für das wenigste Geld in den Boden bekommt. Da geraten entscheidende Details, wie einheimischer Artenreichtum, umstrittene Bodenrechte oder kulturelle Integration schnell ins Hintertreffen, während der Preis pro Baumpflanzung bereits unter einem Euro angelangt ist.

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Stacheldraht und Stachelbäume hautnah: Instandsetzung von Arbofilias Zäunen

von martin_10  

Zerkratzte Arme und Hände sind die Reminiszenzen meiner Mitarbeit bei der Erneuerung von Arbofilias Zäunen. Der Hauptgrund der derzeitigen Umzäunungen ist zu verhindern, dass vorbeifahrende Traktoren Erde und Schlamm von der Straße die Hänge, die zu Arbofilias Land gehören, hinunterschmeißen. Dies gefährdet zum einen dort gepflanzte Bäume und zum anderen landet alles in einem Wasserkanal, der durch Arbofilias Gebiet führt. Ein weiterer Grund ist, dass freilaufendes Vieh nicht einfällt und zerstört, was mühsam gepflanzt wurde.

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Ökologischer Volkslauf in Chachagua (Teil 1, Vorbereitung)

von chris_10  

Im November des vergangenen Jahres fand im kleinen Chachagua ein kleines Brainstorming statt. Die Idee war es, Aktivitäten aufzulisten, die im Rahmen unseres Aufenthalts als durchführbar einzustufen waren. Daraus entsprang auch der Gedanke eines Laufes, im Sinne eines Volks- oder Spendenlaufes. Es wurde zunächst nicht weiter spezifiziert, doch die Idee gefiel vielen Leuten hier so gut, dass es bald ein weiteres Treffen geben sollte, um die Idee weiter auszufeilen.

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Natur zum Anfassen

von kathrin_10  

Auch wenn man es bei uns als grünes Musterland zu kennen glaubt: mit dem Umweltbewusstsein haben es viele Costaricaner nicht so sehr. Vielleicht liegt das ganz einfach daran, dass man nicht schätzt, was man im Überfluss hat und je näher man dran ist. Deshalb sollen wir - und das ist unseren Organisationen ein wichtiges Anliegen - in den Dörfern Kindern neben der englischen Sprache vermitteln auch Interesse für die Umwelt wecken.

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