Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Bauwut

Halterung für Gummistiefel und Werkzeug
Die Menschen haben in den letzten Jahrhunderten die entferntesten Winkel der Erde bereist, kartiert, ausgebeutet oder unter Naturschutz gestellt. Mit einer schier unaufhaltbaren Bauwut haben sie Hotelkomplexe am noch so entlegensten Strand errichtet und Basislager auf jedem noch so unbezwingbaren Berg. Doch darum soll es hier nicht gehen. In diesem kleinen Bericht geht es um die "Bauwut", die mich gepackt hat, nachdem ich in meiner Einsatzstelle angekommen bin, auf der Finca von Fedeagua, auf der ich jetzt lebe.
Sommerpause
Kaum habe ich mich komplett in das Projekt und meine Arbeit eingefunden, heißt es nun schon wieder umdenken. Da es in Costa Rica im Prinzip nur zwei Jahreszeiten gibt, nämlich die Trockenzeit (Nov. bis April) und die Regenzeit (April bis Nov.), muss ich meine Projektaktivitäten auf eine wasserarme Zeit einstellen.
Mal was anderes
Eigentlich dachte ich ja, ich würde Bäume im Regenwald pflanzen. Aber durch verschiedene Umstände (z.B. dass es in der Trockenzeit relativ unmöglich ist, irgendwas zu pflanzen, ohne dass es sofort eingeht) bin ich im Schildkrötenprogramm gelandet. Das heisst, ich mache das, was stereotypisch jeder, der als Freiwilliger nach Costa Rica geht, macht: Meeresschildkröten retten.
Das Verständnis wächst!

Weg in unserm Garten
Nach längerer Zeit im Projekt gewinne ich langsam an Erfahrung und Verständnis für die Kernpunkte des Projektes. Am ersten Dezember haben wir, die "Asosiación familiares Agricor ramonense (AFAR)" einen Markt veranstaltet. Dort ging es um den Austausch von Pflanzensamen und die Vorstellungen unseres Projektes.
Stadt ohne Strom
Unsere Gesellschaft, unser Überleben nach den Maßstäben dessen, was wir als "Ziviliesiert" definieren, steht und fällt mit dem zuverlässigem und dauerhaftem Zugang zu Elektrizität. Was ist bei uns los, wenn mal Stromausfall ist? Ein Gesprächsthema für Wochen. Ein geplanter und angegekündigter Shutdown ..
Lebensquelle Wasser

Wasser im Blütenblatt einer Banane
Man sagt, dass man erst merkt, was man an etwas hatte, wenn man es nicht mehr hat. Dies wurde mir in diesen Tagen beim Thema Wasser bewusst, nachdem wir auf unserer Finca innerhalb weniger Tage zwei Mal einen mehrstündigen Wasserausfall hatten. Wir waren nicht darauf vorbereitet.
Sozialleben

Arbeiten, wo andere gerne urlauben würden
Nach viereinhalb Monaten im abgelegenen Dörfchen El Sur und auf der etwas einsamen Station im Korridor, habe ich nun gegen Ende meines Costa Rica Aufenthaltes noch die Möglichkeit in dem Bergdorf Llano Bonito mitzuarbeiten und mein Spanisch aufzubessern, noch ein bisschen mehr von den Menschen und der Kultur Costa Ricas mitzubekommen und etwas über den Kaffeeanbau und die Weiterverarbeitung zu erfahren.
<< 1 ... 45 46 47 ...48 ...49 50 51 ...52 ...53 54 55 ... 69 >>
14-01-14 23:32:00, 
Neueste Kommentare