Kategorie: "Reflexion"
Kranke Gedanken
Es ist mitten in der Nacht, ich bin krank und damit ich nicht die ganze Zeit nur im Bett liege, habe ich mich für ein paar Stunden auf die Couch gelegt. Zum Einem um ein anderes Liegegefühl zu haben und zum anderen um die angesammelte Hitze der Körperwärme, die sich im Bett angesammelt hat, loszuwerden und das Bett wieder auskühlen zu lassen. Ich will eigentlich noch Zähne putzen, bin allerdings sehr schwach und gerade ziemlich müde, weil es 4 Uhr morgens ist und ich nur von 20-22 Uhr so wie die letzten Nächte also nur 2 Stunden schlafen konnte. Also setze ich mich für einen Moment einfach auf die Bettkante und gucke mal, ob ich es noch schaffe, etwas länger in der senkrechten zu bleiben oder ob ich mich sofort wieder hinlege. Da habe ich mich doch noch am Riemen gerissen und habe die Zahnbürste rausgeholt und losgelegt und habe mich dabei wieder auf die Bettkante gesetzt.
Was unser Kaffee mit den Indigenen zu tun hat…

In Rio Sereno, einem kleinen Örtchen an der Grenze zu Panama, steigen wir aus. Mir fallen gleich die vielen indigenen Familien auf. Die Frauen in den bunten Kleidern sind nicht zu übersehen, in Begleitung ihrer Männer, die fast alle eine selbst gehäkelte Umhängetasche bei sich tragen. Ich habe das große Glück mit der costa ricanischen Anthropogin Anabelle zu reisen, die Wert darauf legt, dass ich die Realitäten des Landes abseits von den ausgetretenen Touristenwegen kennenlerne.
Ihre Geschichten und Kommentare ermöglichen mir einen Blick auf das Treiben um mich herum, der viel weiter reicht, als meine bloße Beobachtung.
Politik in Costa Rica – Eindrücke aus dem Wahlkampf in Nicoya

Über einen Zeitraum von ungefähr 3 Monaten (November - Januar) hatte ich die Gelegenheit den politischen Prozess in Costa Rica aus nächster Nähe zu beobachten. Die Municipalidades, gleichzusetzen mit einer Mischung aus Kommunal- und Landtagswahlen, standen an. Der zufällige Umstand, dass der Chef von Fedeagua, Wilmar, auch gleichzeitig der Gründer von Frente Amplio in Guanacaste ist, machte es mir möglich, den Wahlkampf hautnah mitzuerleben.
The Volunteer
Odyssee in Panama
Oder die Bestätigung, dass man in Latein Amerika nie sicher von etwas ausgehen kann und deshalb immer ein Paket Spontanität, Geduld und Gelassenheit im Gepäck haben sollte!
Sport ist Mord

Mit Krücken ausgestattet, alles im Griff
Es war Mittwoch der 03.02.2016. Der Tag begann wie jeder andere, aber endete ganz anders. Ich hatte angefangen Fußball im Dorf zu spielen. Es begann mir sogar Spaß zu machen, was ich vorher nie geahnt hätte. Und ich wurde von Spiel zu Spiel besser. Aber das Spiel an diesem Tag wird wohl jedoch mein letztes gewesen sein für dieses Jahr:
Alltagsgeschichten
Nach vier Monaten in diesem wunderschönen Land, fühle ich mich langsam echt heimisch. Ich laufe langsamer, weil ich Puerto Jimenez alles ein bisschen mehr tranquilo ist, ich erkenne die frechen Rufe der Aras, wenn sie mal wieder über mir fliegen oder in den Bäumen vor der Bibliothek Radau machen. Ich kenne alle Wege zu unserem Strand und die Straßen außerhalb des Dorfes und ich habe alle Eissorten durchprobiert (Schoko, Kokos, Erdnuss, Früchte und Himbeere). Ich kenne den großen Leguan, der im Vorgarten der Bibliothek wohnt und habe sowohl alle vier Affenarten Costa Ricas gesehen, als auch Tukane, Faultiere, Nasenbären, Baby Waschbären und co. Das kommt davon wenn man an einem Ort wohnt, wo es 2,5% der weltweiten Biodiversität gibt.
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