Kategorie: "Reflexion"
Schokolade, Chemiker und die Absurdität des Welthandels
Wenn der normale Durchschnittsfreiwillige in Costa Rica die täglichen 3 mal Reis mit Bohnen satt hat, findet er ein wenig Abwechslung in der örtlichen Pulperia (kleine costaricanische Läden an fast jeder Ecke) oder im nächstgelegenen Supermarkt. Besonders beliebt sind natürlich Süßigkeiten wie Schokolade und Schokokekse.
Barfuss
Die Hängematte schwingt sanft unter mir hin und her. Der Regen tropft aus dem graubewölkten Himmel, kommt lautlos auf dem blättergedeckten Haupthausdach auf, prallt klopfend auf die Wellblechplatten der Schlafbauten.
Randale im Land des Friedens und der Demokratie
“Also wart ihr auch schon da, als es noch schön und friedlich war?”, wurden wir am Abend des 8. November gefragt. Ja, waren wir. Die Demonstration zur Verteidigung der CCSS (staatliche Krankenversicherung) und gegen die Verschlechterung der Zustände an den öffentlichen Krankenhäusern fing am Vormittag an. Fast komplett in weiß gekleidet, mit Plakaten, Lautsprecherwagen und kleinen Fähnchen mit der Aufschrift „Für meine Familie: Ich verteidige die Gesundheit“ ging es los, auf der fünfspurigen Avenida Segundo in San José. Wir zogen bis vor das Gebäude der Krankenkasse, das direkt hinter einer großen Straßenkreuzung lag. Dort fand die Abschlusskundgebung statt.
Mit Herzblut dabei - oder noch mehr zum Marina-Projekt
Im ersten Blog über die Marina hat Miriam schon sehr ausführlich geschildert wie die erste Versammlung zum Megaprojekt der Cocodrilos verlaufen ist und Malina hat von einer zweiten Veranstaltung schon berichtet. Mir sind bei dieser zweiten Veranstaltung ein paar weitere Dinge aufgefallen, dass man durchaus nochmals darüber schreiben kann. Es gibt viele Stimme für diesen Yachthafen, aber auch viele Argumente dagegen, dass der Charakter dieses tropischen Dorfes verändert werden soll. Zur ersten Zusammenkunft sind die Verantwortlichen des Projektes, die Vertreter der Hoteliers „Cocodrilo“, nicht erschienen. Statt dessen haben sie eine eigene, zweite Versammlung organisiert, diesmal in der Schule von Puerto Jiménez. Dort hörten wir dann zum ersten Mal die Argumente des „Feindes“.
Marina Bahia Cocodilo - Informationsveranstaltung der Planer des Sportboothafens
Eine Woche nach der Informationsveranstaltung zum Sportboothafen Bahia Cocodrilo der Comisión de Desarrollo von Puerto Jiménez (siehe hier) wurde am 30. September 2012 eine Gegenveranstaltung durchgeführt, die von den Planern und Befürwortern des Bauprojekts organisiert worden war. Eine Einladung zur Teilnahme an der Veranstaltung acht Tage zuvor hatten sie nicht wahrnehmen wollen. Anders die Marina-Gegner: Sie nahmen die Chance zum Dialog wahr und nahmen am Foro von Bahía Cocodrilo teil. Dies fing schon vor Beginn der Redebeiträge mit dem Verteilen von Informationsbroschüren an die Besucher der Informationsveranstaltung an.
Wild Wild Chachagua - das ist ...
.. eine kleine Dorfgemeinde, die für grob 700 Menschen Heimat bedeutet. Um die 270 Haushalte verteilen sich auf drei Straßenzüge und die Hauptstraße, welche Ciudad Quesada und San Ramón im Süd-Osten mit Fortuna im Norden verbindet. Dazu kommen Siedlungen weniger Häuser an den weniger ausgebauten Straßen, die sich zum Teil weit in die Berge im Westen des Dorfes ziehen, bis zu 2 oder 3 Kilometer vom Ortskern entfernt. Distanzen, die es meist zu Fuß zu bewältigen gilt. Die gut verteilten Pulperias – Minisupermärkte – versorgen jedoch jeden in jeder Ecke mit dem wichtigsten. Die Menschen hier sind entspannt und freundlich. Kleine und größere Kläffer schlafen im Schatten der Bäume am Wegesrand.
Día de la Resistencia Indígena
Nicht nur in Costa Rica, sondern auch in den meisten anderen Ländern Lateinamerikas wird am 12. Oktober der „Día del Encuentro de las Culturas“ (Tag des Zusammentreffens der Kulturen) gefeiert. Begangen wird damit jener Tag vor nunmehr 520 Jahren, an dem Christoph Kolumbus die „Neue Welt entdeckte“.
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