Ausflug auf den Biomarkt „Feria Verde“
Viele Dinge, die ich in Deutschland mit einer gewissen Regelmäßigkeit erledige, sind auch in Costa Rica Normalität. Aber manche Gewohnheiten aus Europa sind in Costa Rica kleinere oder größere Besonderheiten. Dunkles Vollkornbrot zu essen ist eine der Alltäglichkeiten meines deutschen Alltags, wohingegen mein momentaner Alltag eher aus Reis und Bohnen und selbstgebackenem Müsli besteht. Mit anderen jungen Menschen über Politik und Weltgeschehen zu diskutieren ist für mich eine wichtige Normalität, die ich hier sehr vermisse. In Río Claro gibt es zum einen kaum junge Leute, zum anderen unter den wenigen, die verbleiben, wenig Interesse an solchen Auseinandersetzungen mit der (Um-)welt.
Eine neue Finca entsteht...
In meiner Einsatzstelle in Chachagua baut sich meine Organisatorin zusammen mit ihrem Mann, eine Finca auf. Angefangen hat das Ganze mit der einfachen Idee, dass sie unabhängiger sein wollten. Unabhängiger von der Produktion und vor allem frei von genmanipuliertem oder chemisch behandeltem Obst und Gemüse. Die einzige Möglichkeit 100% tig über Herkunft und Qualität Bescheid zu wissen, ist der Selbstanbau. Venicio und Elena habe dazu eine gute Vorraussetzung.
Über costaricanische Gastfreundschaft und Kulturtücken
Costa Rica und die legalen Drogen Alkohol und Zigaretten
Nach einem knappen halben Jahr, das ich jetzt in Costa Rica bin, ist mir unter anderem aufgefallen, dass hier wenig bis gar kein Alkohol in der Öffentlichkeit konsumiert wird. Man bekommt jeglichen Alkohol hier im Supermarkt oder Mini Super. Er ist aber nicht wesentlich teurer oder billiger als in Deutschland. Diesen dann aber so auf der Straße oder im Park zu trinken, kommt nur dann in frage, wenn die Dose oder Flasche in einer Plastiktüte steckt, wo man sie nicht direkt sehen kann.
Die Affen haben es geklaut....
Die Affen haben es geklaut möchte ich manchmal sagen wenn ich an mein Notebook denke.
Die Affen haben es geklaut, in den tiefsten Abgrund der Umgebung geworfen und anschließend einen Freudentanz auf seinen Überresten vollführt. Aber man soll ja weder Lügen noch die armen Affen fälschlicherweise beschuldigen. Man soll ja mit fremden Eigentum gut umgehen und deswegen muss man halt seinen Ärger herunterschlucken auch wenn das manchmal schwer fällt.
Blattschneiderameisen
Bereits in der ersten Woche meines Aufenthalts habe ich diese Tierchen entdeckt. Ihre langen Transportstraßen und die koordinierte Funktion haben mich überrascht. Beute, doppelt so schwer wie sie selbst, können die Blattschneiderameisen ohne Probleme transportieren, für mich eine sehr interessante Spezies.
Dengue Anstieg im Süden Costa Ricas
Seit Januar häufen sich in Puerto Jiménez die Dengue Fälle. Jeder hat einen Freund oder kennt zumindest einen Nachbarn der daran leidet. Zwei Wochen lang haben die Bewohner geschimpft, weil lokale die Gesundheitsbehörde sich nicht gerührt hat. Bis Anfang Februar gab es circa 40 Fälle von Dengue Erkrankten.
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