Hier geht's um den Weg, denn weit weg ist das Ziel
Ich lebe im Dorf „Nivribödta“ im äußersten Süden Costa Ricas. Dieses Dörfchen ist keine hundertfünfzig Seelen groß und so gut wie niemandem auf der schönen weiten Welt wird dieser Zungenbrecher von Name ein Begriff sein. Auch bei Google Maps zu suchen wäre vergebliche Liebesmüh – und zwar aus gutem Grund. Dieser ist nicht etwa durch die kaum nennenswerten Ausmaße des Ortes gegeben (obwohl diese tatsächlich verschwindend gering sind) sondern vor allem dadurch, dass das Wort Niviribödta im spanischen -und somit für die costaricanische Regierung - nicht exestiert.
Die Früchte seiner Arbeit
Essen. Ein Thema, welches mich dieses Jahr sehr beschäftigt hat. Ich bin mit der Gewissheit aufgewachsen, dass in der Küche ein prall gefüllter Kühlschrank steht und ich mir alles nehmen kann, worauf ich Lust habe. Nun lebe ich im Indigenengebiet und plötzlich ist alles anders.
Junge Idealisten: Uber das Leben als ProREGENWALD Freiwillige oder Was Machen wir hier eigentlich?
"Ihr habt eine sehr klare Vorstellung davon was gut ist." Dieser Satz, den ich von einem Mitarbeiter eines Aufforstungsunternehmens gehört habe, hat mich nicht so ganz losgelassen. Er fiel in einer Diskussion über biologischen, organischen Anbau und Aufforstung als Geschäfft.
Veda-Zeit. Wenn Arbeit illegal wird ...
Für die einen ist Veda ein Segen, für andere ein Fluch. Doch was ist den überhaupt Veda?
Die Zeit der Veda ist bei den Fischern kein unbekannter Begriff, hat aber im offenen Meer keinerlei Bedeutung oder Einschränkungen zur Folge. Veda gibt es nur in einem Golf, wie dem von Nicoya .
Kuriositäten des Waldes
Acht Monate ist es mittlerweile her, seitdem ich zum ersten Mal einen Fuß auf den Boden Costa Ricas gesetzt habe. Damals fühlte ich mich, als wäre ich in einer anderen Welt gelandet, absolut alles war fremd. Auf einer ersten Fahrt raus aus der Hauptstadt San José fragte ich mich noch, was denn diese „hübsch tropisch aussehenden“ Bäumchen überall am Straßenrand sind. Ich fand dann relativ schnell heraus, dass es Bananenstauden waren.
Schon wieder die Männer
Ich bin auf dem Weg nach Alto Conte. Zwei Stunden Wanderung durch die Berge und Wälder von Conteburica liegen hinter mir. Ich bin vollkommen fertig, verschwitzt und fast am Ziel. Ich höre das Auto, welches mir entgegenkommt bevor ich es sehe. Ein blauer Transporter.
¡Saatgut ist Kulturgut!
Wir sind heute zum Demonstrieren verabredet.
"...Samenaustausch und Demonstration für freie Samen..." hieß es in der Einladung.
<< 1 ... 34 35 36 ...37 ...38 39 40 ...41 ...42 43 44 ... 149 >>
18-07-24 02:31:00, 

Neueste Kommentare