Ssssssss – Batsch – Mücke tot
Überall gibt es sie hier. Unsere blutsaugenden, summenden, ungeliebten Gefährten: die Moskitos. Wie in Deutschland verschlingen mich hier die kleinen Bösewichte zu jeder Tages- und Nachtzeit. Aber der Blutdurst der Tico-Mücken scheint grösser zu sein, als der der deutschen Mücken, oder vielleicht sind sie ihnen auch einfach zahlenmässig gnadenlos überlegen. Auf jeden Fall übertreffen sie mit 80 Stichen an EINEM Bein jeden meiner bisherigen Rekorde.
Frieden gestalten

Ich überfliege die Nachrichten aus aller Welt, scrolle schneller, längst nicht mehr aufmerksam lesend, schließe meine geröteten Augen. Ich will nicht noch mehr wissen über Zahlen namenloser Opfer. Ich will nicht noch mehr Einzelheiten über die Grausamkeiten erfahren. Wenn ich meine Augen schließe, sind die Bilder ohne hin noch da. Während Zahlen und Fakten in meiner Erinnerung verblassen, sind die Bilder wie eingebrannt. Der Ausdruck in ihren Gesichtern sagt mehr als jeder Bericht.
Die bittere Süße

Bananen mit selbstgemachter Kakaocreme.
Den Tag erst habe ich mit Lennart die kleinen Kakaobäume in der Vivero (Baumschule) gedüngt. Sie sollen eines Tages auch ausgepflanzt werden und leckeren Kakao produzieren. Dies schaffen schon einige von den Bäumen auf unserer kleinen Kakaoplantage. Die Früchte bildet der Baum direkt am Stamm aus, weswegen die jungen Blatttriebe regelmäßig abgeschnitten werden müssen, damit genug Sonne auf die Frucht kommt. Zunächst bilden sich kleine Blüten aus denen dann die Schoten entstehen. Diese wachsen dann 5 bis 8 Monate bis sie erntereif sind. Je nach Sorte ist die Frucht gelb oder rot.
Fußball - mehr als nur ein Spiel
Flexibel sein
“Flexibel sein”, das haben wir auf dem weltwärts – Seminar oft gehört, ist eine unheimlich wichtige Eigenschaft für das Entdecken und Leben in einer anderen Kultur.
Das Leben auf einer Guanábana
by 14 lennart

Guanábana (Annona muricata) mit fast reifer Frucht.
Die Guanábana (zu deutsch: Stachelannone) ist in Costa Rica eine beliebte Frucht, um daraus Erfrischungsgetränke (zusammen mit viel Zucker) herzustellen oder auch einfach so das Fruchtfleisch zu essen. Der Geschmack ist zwar säuerlich, aber durchaus sehr lecker. Guanábanas wachsen in vielen Gärten und an Wegesrändern; die Bäume werden normalerweise ca. 10 Meter hoch und produzieren im Jahr bis zu 24 Früchte, die durchschnittlich etwa 2 Kilo wiegen. Der Grund warum diese Früchte in Europa kaum bekannt sind, ist die Druckempfindlichkeit der reifen Früchte, aufgrund der sie sich nur schwer transportieren lassen und daher in der Regel nur lokal vermarktet werden. Eigentlich geht es in diesem Blog-Eintrag aber nicht direkt um die Guanábana…
Der „Community Garden“ ohne Community
Samstag um 9Uhr30: Louisa und ich stehen das erste Mal nach dem Korridor wieder in Gummistiefeln mit Schaufeln in der Hand da, diesmal aber geht es zum Community Garden in Puerto Jiménez. Dieser Garten ist ein Stück Land, welches von einem Einheimischen zur Verfügung gestellt wurde, um einen Gemeinschaftsgarten zu errichten.
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