Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Eine Nacht alleine im Dschungel
Von den abendlichen Geräuschen des Waldes umgeben und den surrenden Mücken neben meinen Ohren, schwinge ich alleine im offenen Anbau des Hauses meiner Gastmutter. Morgen ist der Schulabschluss ihres Enkels, in einem Dorf außerhalb des Territoriums. Zu Fuß dauert der Weg ca. 3 Stunden, weshalb sie schon heute aufgebrochen ist und erst in zwei Tagen wiederkommt. Das bedeutet sie überlässt mir die ganze Verantwortung für ihre Schweine, die Hühner, den Mais und das Feuer machen. Dieses Vertrauen habe ich wohl meiner Vorfreiwilligen zu verdanken, die sich schon sehr viel Respekt und Ansehen erarbeitet hat und dadurch das Bild der deutschen Freiwilligen geprägt hat.
Es hängt ein Schaf im Baum
Seit rund einem Jahr bin ich jetzt Vegetarierin. Dass diese Ernährungsweise nicht immer auf Verständnis trifft kenne ich schon aus Deutschland. Und dass das Verständnis in Costa Rica noch kleiner sein wird, darauf war ich auch vorbereitet.
Weihnachten im Indigenengebiet
Vom Advent habe ich nichts gemerkt, außer dass in meinem Kopf, einem eigenen Jahresrythmus folgend, Weihnachtslieder aufgetaucht sind. Der Stimmung folgend habe ich die dann gelegentlich gesungen. Zusätzlich habe ich auch Plätzchen gebacken. Ohne Ofen und Butter schmecken sie zwar deutlich anders, aber trotzdem lecker, was die ganze Familie auch so sieht.
Reunieren wir uns
Vorwort:
Es handelt sich um die eine Gruppe von Frauen, die sich zusammengeschlossen haben, um selbst produziertes Traditionelles gemeinsam zu verkaufen. Mit der Präsidentin habe ich vorher geredet, sie wusste um was es geht und hat die Reuniones organisiert.
Reuniones werden sämtliche Treffen von irgendwelchen Gruppen genannt.
Wie gut haben wir es eigentlich?!?
Okay, das wird ein impulsiv geschriebener Blogeintrag, den ich nicht durchdacht habe, aber nach dem Gespräch, dass ich gerade hatte, ist es mir wichtig das mal zu sagen: Wie gut haben wir es eigentlich ?!?
Die Sinnhaftigkeit des Hierseins
Das Dorf macht zurzeit eine sehr schnelle Entwicklung durch, immer mehr Familien haben ein Solarpanel und Akku. Sie haben also Strom für Licht und je nachdem wie groß das Panel ist auch Handy, Computer, Fernseher oder sogar Kühlschrank. Außerdem ist auch Infrastruktur am kommen:
Die andere Seite
Während meiner Zeit in Costa Rica war Pro REGENWALD für mich in etwa das, was ich von dort aus auch sehen konnte:
Partnerprojekte in Mittelamerica, Freiwillige, Hermann, (Jo)Hanna & Martin, ambitionierte Ideen bei ausweglos erscheinenden Ausgangssituationen, der Newsletter und hin und wieder eine wahlweise aufbauende oder demotivierende Mail.
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18-12-31 14:58:00, 
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