Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Repetir por favor?
Ich und meine Mitfreiwillige sind jetzt seit knapp einer Woche in unserem Projekt dem Korridor. Die Freiwillige aus dem alten Jahrgang ist ebenfalls noch 3 Monate mit uns zusammen hier, was wirklich hilfreich ist, da sie uns nicht nur beim Spanisch helfen kann, sondern uns auch in die Aufgaben des Korridors einarbeiten kann.
Tierchaos
Schon seit ich denken kann lebe und arbeite ich mit Tieren zusammen. Sei es mein Kater zu Hause, oder mein Pferd in einem nahegelegenen Stall. Für mich war der Abschied von ihnen gar nicht leicht. Als ich dann in meinem Projekt angekommen bin, wurde ich sofort von der kleinen grauen Katze, die mir uns hier lebt, in Empfang genommen.
Regenwaldgeräusche
Tröpfel, tröpfel. Regen, unaufhörlich prasselnd auf das Wellblechdach. Zwitscher, Zwitscher. Vogelgezwitscher in allen Tonlagen.
Kikeriki. Hahnenruf jeden morgen. Bummm. Donnergrollen aus der Ferne und aus der Nähe.
Gewalt
„Verdammt, als Außenstehende kann ich einfach nichts tun.“ Das war mein erster Gedanke als ich von meiner Gastmama erfuhr dass die Gerüchte stimmen. Es passiert nur ein paar Häuser weiter, die Spitze der Missachtung weiblicher Würde wie sie im Indigenenterretorium Conte Burica leider immer noch passiert. Die Gerüchte drehen sich darum, wie Bevormundung und nicht gerade subtiler Sexismus in Gewalt ausbrechen.
Erster Eindruck
Es ist unser zweiter Tag im Korridor und es fällt mir schwer zusammen zu fassen was bis jetzt alles passiert ist. Es waren sehr viele neue Eindrücke und man hat in diesen zwei Tagen schon so viel Neues erlebt wie man sich es vorher schlicht nicht vorstellen kann.
Alles lärmt und rast ... dann plötzlich
Irgendwann im laufe dieses Jahres habe ich gelernt, alleine mit meinen Gedanken zu sein. Ich war es zwar gewohnt alleine zu sein, genoss es sogar, doch immer gab es Reize die stetig auf mich einflossen und meinen Kopf erfüllten. Und wenn mal Stille war, wirklich Stille, ertrug ich es dann nicht mehr.
Spezies Mensch, ein soziales Tier
Sich einzufügen, akzeptiert zu werden, Sympathie hervorzurufen ist Grundvorraussetzung um in einer Dorfgemeinde -oder auch irgendwo anders- Projekte durchführen zu können. Und jetzt versuch einer mal auf Knopfdruck symphatisch zu sein.
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18-10-03 20:55:00, 
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