Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Und plötzlich ist er einfach da…
Ein unbeliebtes Thema in Deutschland. Meistens wird es schnell verdrängt. Man liest wieder einen Zeitungsartikel und nimmt sich vor zukünftig ein bisschen mehr Rad zu fahren aber nach einer Woche ist der Vorsatz wieder vergessen. Klimawandel. Das klingt so utopisch und weit weg. Doch hier in Nicaragua ist das anders: Der Klimawandel ist längst Realität. Blühte der Kaffee auf der Esperanzita (1) sonst im Mai (Ende der Trockenzeit), hat er dieses Jahr schon im Dezember (Anfang der Trockenzeit) angefangen, was sich schwerwiegend auf die Ernte auswirkt: Während der Trockenperiode trocknen alle Früchte ab. Es gibt kaum noch Ertrag.
Probleme eines Fischers im Golf von Nicoya

Fischer warten darauf, mit ihrer Arbeit beginnen zu können.
Ich fühle mich stolz, die Möglichkeit zu haben, so nah mit dieser Gemeinde zusammenleben zu können. Man erfährt bzw. erlebt viel des Alltags eines pescador artesanal, eines „kleinen“ Fischers mitsamt den Problemen und den schönen Momenten, die das Leben hier so unauswechselbar machen. Momente, wie das freudige Erwarten des Fanges, die frische, selbstverdiente Kost, ein tiefgründiges Gespräch unter dem Sternenhimmel mitten auf dem Meer, die Nähe zum Meer, die die Zeit in der Kirche, das Beisammensein mit der Familie, die langsame, entspannte Atmosphäre...
Unser Besuch in der Tierauffangstation

Fütterung Babyeichhörnchen
Es war mein letztes Wochenende, das ich in San José hätte verbringen müssen. Mein Knöchel ist in dem letzten Monat gut verheilt und ich konnte schon wieder ohne Krücken und Schiene laufen. Also beschlossen meine Mitbewohnerin Marleen und ich das Wochenende nicht in der dreckigen, lauten Hauptstadt zu verbringen. Wir hatten die Möglichkeit ein Teilprojekt unserer Mitfreiwilligen Eike zu besuchen: den Monkeypark nahe Santa Cruz (Guanacaste).
How to fight the Climate Change, one Farm at a Time
von 14 lubica

The phrase “100% Pura Vida” appeared on Eiffel Tower on 30 November 2015 to celebrate Costa Rica’s record running on 100 percent renewable energy for 255 days that year.
All around the world, we can see how climate change is already affecting lives of people. In Latin America, it has been multiplied by the El Niño phenomenon in recent years. As a response to a crisis, in my rural community in Hojancha, Costa Rica, the Ministry of Agriculture (MAG) provided new funds to combat extreme drought experienced in the aftermath of El Niño in 2014-15. Yet local farmers struggle to adjust their agricultural practices to changing weather patterns, extreme events and irregular rainfalls.
Es bewegt sich was – Die Finca Esperanzita erwacht vorübergehend aus seinem Dornröschenschlaf!
von 14 sarah

Brücke fast fertig
Mithilfe zweier weiterer Freiwilliger konnten 3 Schafsgehege geschlossen werden und eine neue Brücke am 29.03.16 ihr Bestehen feiern. Es geht voran auf der Finca Esperanzita, der Wiege des organischen Anbaus in den feuchten Tropen, mit Sitz in Nueva Guinea. Dank des Besuchs meiner beiden Cousins Lukas r. frd. Schmied, auf Wanderschaft (28) und Julius, Landwirtschaftsstudent (24), beide aufgewachsen in einer Bauernfamilie, konnten wir die Probleme, die sich in 4 Monaten angehäuft hatten, in wenigen Wochen grob beheben. Dies ändert jedoch nichts an der schwierigen Gesamtsituation der Finca, die chronisch unterbesetzt ist.
Zurück zu den Anfängen
Schneller als gedacht bin ich wieder hier. Im Korridor. In meinem so geliebten stück Wald, mit dem ich für immer meine Zeit in Costa Rica verbinden werde. Vor allem die Anfangszeit.
Der Ort, der am Anfang doch so sehr für Unruhe und Warten stand, ist jetzt mein Rückzugsort. Mein kleines Refugium.
Er ist eine Auszeit.
Das schwarze Gold- Teil II
Vor einiger Zeit gab es von mir schon einen ersten Beitrag zu Kaffee von mir - 'Das schwarze Gold', und ich wollte nun einige weitere Details nachreichen: Nach jeder Kaffeeernte fahren die Pflücker oder Plantagenbesitzer ihren Kaffe zu einem "recibidor" in ihrer Nähe, also ein Empfänger, der ihnen die "cajuelas" bezahlt - je nach Qualität und Pflückaufwand. Der Kaffee, der hier verarbeitet wird, kommt aus der näheren Umgebung - San Ramón und umliegende Dörfer, auch der mehr oder weniger berühmte Kaffee aus Terrazú wird hierher geliefert. Angeblich hat dieser ein besonderes Aroma und zählt zu den besten Costa Ricas. Der wirklich gute wird ja sowieso exportiert.
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16-07-17 09:59:00, 
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