Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Anstatt Weihnachtsbäume schlagen – Bäume schenken
Im Aufforstungsprojekt ARBOFILIA pflanzten wir Freiwilligen ca. 100 Bäume, als Erweiterung des “Korridors“, der wie eine biologische Brücke die Wälder verbindet. Dahinter steckt viel Arbeit, viel mehr als das bloße Einpflanzen. Jetzt suchen wir Baumpaten, die dieses Jahr Weihnachten Bäume schenken können mit einer Spende von 10 €. Es ist ein besonderes Geschenk von Dauer: Mit jedem Jahr wird es größer, es produziert immer mehr Sauerstoff, und gibt immer mehr Lebewesen, Pilzen und Pflanzen eine Lebensgrundlage und ein zu Hause. Dieses besondere Geschenk trägt zum ökologischen Gleichgewicht bei und zur Stabilität des Klimas.
Das CAP: Treffpunkt und Oase

Der weltwärts – Freiwilligendienst hat mich in das Centro de Amigos para la Paz (Zentrum der Freunde für den Frieden) geweht, einem spannenden Ort, von dem ich euch heute berichten will. Alle nennen es das CAP; ein kleines, politisches Zentrum, das genau neben dem protzigen Gebäudekomplex des costaricanischen Gerichtshofes liegt, in der vielleicht einzigen Sackgasse von San José. Eine ruhige Oase im Trubel des Stadtlärms und zugleich ein lebendiger Treffpunkt von vielen unterschiedlichen Menschen; Indigene, Bauern, Anwälten, Umweltaktivisten, Menschenrechtsverteidiger, Frauengruppen, Jung und Alt…
Die bittere Süße

Bananen mit selbstgemachter Kakaocreme.
Den Tag erst habe ich mit Lennart die kleinen Kakaobäume in der Vivero (Baumschule) gedüngt. Sie sollen eines Tages auch ausgepflanzt werden und leckeren Kakao produzieren. Dies schaffen schon einige von den Bäumen auf unserer kleinen Kakaoplantage. Die Früchte bildet der Baum direkt am Stamm aus, weswegen die jungen Blatttriebe regelmäßig abgeschnitten werden müssen, damit genug Sonne auf die Frucht kommt. Zunächst bilden sich kleine Blüten aus denen dann die Schoten entstehen. Diese wachsen dann 5 bis 8 Monate bis sie erntereif sind. Je nach Sorte ist die Frucht gelb oder rot.
Fußball - mehr als nur ein Spiel
Flexibel sein
“Flexibel sein”, das haben wir auf dem weltwärts – Seminar oft gehört, ist eine unheimlich wichtige Eigenschaft für das Entdecken und Leben in einer anderen Kultur.
Das Leben auf einer Guanábana
by 14 lennart

Guanábana (Annona muricata) mit fast reifer Frucht.
Die Guanábana (zu deutsch: Stachelannone) ist in Costa Rica eine beliebte Frucht, um daraus Erfrischungsgetränke (zusammen mit viel Zucker) herzustellen oder auch einfach so das Fruchtfleisch zu essen. Der Geschmack ist zwar säuerlich, aber durchaus sehr lecker. Guanábanas wachsen in vielen Gärten und an Wegesrändern; die Bäume werden normalerweise ca. 10 Meter hoch und produzieren im Jahr bis zu 24 Früchte, die durchschnittlich etwa 2 Kilo wiegen. Der Grund warum diese Früchte in Europa kaum bekannt sind, ist die Druckempfindlichkeit der reifen Früchte, aufgrund der sie sich nur schwer transportieren lassen und daher in der Regel nur lokal vermarktet werden. Eigentlich geht es in diesem Blog-Eintrag aber nicht direkt um die Guanábana…
Der „Community Garden“ ohne Community
Samstag um 9Uhr30: Louisa und ich stehen das erste Mal nach dem Korridor wieder in Gummistiefeln mit Schaufeln in der Hand da, diesmal aber geht es zum Community Garden in Puerto Jiménez. Dieser Garten ist ein Stück Land, welches von einem Einheimischen zur Verfügung gestellt wurde, um einen Gemeinschaftsgarten zu errichten.
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15-12-19 20:36:00, 

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