Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Kindertag und Bücherspenden Ein Besuch in der Bibliothek von Puerto Jimenez.
Manche Anlässe werden weltweit gefeiert, sind aber auch überall unterschiedlich wichtig, oder fallen auf unterschiedliche Daten. Am 15. August war Muttertag. Es überraschte mich, dass das hier ein komplett arbeitsfreier Feiertag ist. Gleichberechtigung ist hier weniger, die Unterschiede zwischen Geschlechterrollen dagegen relativ deutlich ausgeprägt immer wieder überrascht es männliche Freunde im Dorf, dass ich selbstverständlich Kokosnüsse von der Palme hinter meinem Wohnhaus ernte und schäle, dass ich freiwillig eine Schaufel zur Hand nehme, um den mit Schlamm verstopften Abwasserkanal um ein Haus freizugraben, dass meine Haare für Frauen zu kurz sind, und meine Hosen zu lang, dass ich mich so gut wie nie schminke, und wenn, dann mein ganzes Gesicht mit bunten Farben bemale.
So langsam...
.. habe ich mich in die costaricanische Kultur eingelebt. Morgens um 6 muss ich nicht mal nach Wecker aufstehen, denn ich werde von spanischer Musik des dröhnenden Radios geweckt. Danach gibt's Reis mit Bohnen und Ei zum Frühstück. Reis mit Bohnen gibt's sowieso zu jeder Mahlzeit, aber ich mag es sehr gerne und deshalb macht es mir nichts aus.
Freizeitgestaltung im Korridor
Welcher Tag ist heute eigentlich? Sonntag! Endlich! Einziger Tag ohne Arbeit und Frühaufstehen. Heute können wir bis 8 pennen. Was für ein Luxus. Aber anstatt nur rumzusitzen, ..
Endlich in meiner neuen Heimat Nueva Guinea angekommen!
Nach genau einem Monat in Costa Rica hat endlich unsere Reise nach Nicaragua begonnen. Wir, Benedikt, Laura und ich, sind in der Nacht vom Freitag den 18.10 auf dem Samstag 19.10 um drei Uhr morgens aus San Rafael Richtung Nueva Guinea aufgebrochen.
Baumpflanzaktion
Zum Start ging es für die neuen Freiwilligen in Costa Rica ja erstmal in das Korridorprojekt von Arbofilia. Hier soll durch Aufforsten kahler Landflächen eine "grüne Brücke" für Tiere und Pflanzen von der Pazifikküste zu den Turrubares-Bergen geschaffen werden. Da wir nicht lange fackeln, war das Ziel, möglichst zeitnah eine Baumpflanzaktion durchzuführen und die Finanzierung dafür auf den Weg zu bringen. Dass Bäumepflanzen kein Pappenstiel ist und wie so ein Tag im Einsatz aussieht, sollen die folgenden Zeilen und Bilder zeigen.
Ankommen im Regenwald
Nach wenigen Tagen San Jose ging es auch schon direkt los. Allesamt, sprich alle neu in Costa Rica angekommenen 10 Freiwilligen mitten in den Regenwald, ins Korridor-Projekt. Noch anfangs zwei Wochen lang als ganze Gruppe zusammen, Spanisch lernen, Ankommen und Jungle erleben. Erleben, was wir mit unseren Freiwilligen-Projekten in diesem Jahr Dienst eigentlich schützen wollen. Außerdem gleich mit einer guten und sinnvollen Aktion ins Freiwilligenjahr starten, ein Stück Regenwald aufforsten (s. Blog 'Bäume pflanzen').
Jetzt geht's endlich richtig los! Fast...
Am 9. Oktober bin ich endlich an meiner endgültigen Einsatzstelle angekommen, die Finca der Organisation "Fedeagua" nahe Nicoya. Ich finde es schwierig, mich sofort voll und ganz auf den Ort und die Menschen einzulassen, da noch die Erlebnisse der ersten drei Wochen hier in Costa Rica verarbeitet werden wollen. Daher kommt es mir sehr gelegen, dass William, Mitarbeiter von Fedeagua und unser "Vorgesetzter", verkündet, dass die erste Woche erst mal "tranquilo" (langsam) angehen soll.
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13-11-19 23:44:00, 



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