Kategorie: "Einsatzstelle/Arbeit"
Neue Bäume für den Corridor!

Ein hochmotivierte Haufen BaumpflanzerInnen
An einem schönen Tage Ende September schleppte ich mich zusammen mit 18 anderen Freiwilligen und einer Familie, die im Korridor lebt, einen Berg hoch. Bepackt mit ca. 200 Bäumchen, Schaufeln und Bambusstäben. Dieser Berg, der den legendären Namen „Internetberg“ von den deutschen Freiwillige erhalten hat, liegt in einem wunderschönen, vielfältigen strukturierten Gebiet, das sich „El Corridor de Carrara“ nennt. Es liegt etwa 20km von der Pazifikküste entfernt, im Herzen Costa Ricas und ist das nördlichste Feuchtregenwaldgebiet in Costa Rica.
Der Alltag in meiner Gastfamilie – Erste Eindrücke aus Nicaragua
Der Tag in meiner Familie beginnt um 5:00. Meine Gastmutter betreibt einen kleinen Laden, der in das Haus integriert ist, wie es hier üblich ist. Die meisten Häuser hier in Nueva Guinea verkaufen irgendetwas: Tortillas, Knallerbsen, Cola, second-hand Schuhe, Süßigkeiten, Klopapier, Kekse, Seife und ganz wichtig natürlich Handyguthaben! Man kann an fast jeder Straßenecke sein Handy aufladen, was ziemlich praktisch ist.
Schlangenstunde
18 Uhr und schon ist es dunkel, egal welche Jahreszeit: Eine gewöhnungsbedürftige Realität für uns Europäer in den Tropen. Mit Taschenlampen ausgerüstet stiefeln wir den steinigen und matschigen Weg hoch zur Station. Eher aus Spaß sage ich noch: „Lasst uns mal alle stampfen, damit die Schlangen auch Bescheid wissen, dass wir da sind!“ Da liegt plötzlich auch schon eine Schlange direkt vor unseren Füßen, die wahrscheinlich genauso erschreckt ist, wie wir.
Die Frucht der Sucht

Leckere Frucht: Mamones
Nun bin ich einige Wochen im Korridor und beginne mich allmählich an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Bisher habe ich viele positive Eindrücke gesammelt und die Euphorie ist noch groß. Eine Sache, oder viel mehr eine bestimmte Frucht, hat dabei einen erheblichen Teil dazu beigetragen: die Mamones.
Erste Eindrücke vom Regenwald

Mein Schlafplatz.
Noch im Halbschlaf höre ich das morgendliche Vogelkonzert. Die Zikaden tragen lautstark dazu bei. Egal wie spät, still ist es im Dschungel nie. Überall surrt, piepst, schnarrt, tropft, zwitschert, pfeift und summt es. Im Hintergrund höre ich den Fluss rauschen, der direkt neben unserem Haus her fließt. Fenster gibt es nicht, alles offen. Vom Bett aus könnte ich direkt ins Grüne schauen, wenn ich nur endlich mal meine müden Augen öffnen würde.
Die Unruhe der Stadt
Nach 4 Wochen in purer Natur und kompletter Abgeschiedenheit von der Menschheit, kann so eine Reise in die Hauptstadt schon ziemlich aufregend und anstrengend sein. Wir sind hier, um unser Visum zu beantragen und haben dafür eine ganz schöne Reise hinter uns.
Quadratur des Dreiecks – Herausforderungen in Triángulo Sur
by 14 julian
Nueva Guinea 30.07.2015 - Wieder bin ich am Packen. Viel zu packen gibt es allerdings nicht, denn beim Reisen in abgelegenen Gebieten ist man über jedes Gramm Gepäck weniger sehr froh. In einem früheren Blogbeitrag „Der Fischer im Agroforst“, habe ich von dem Besuch auf der Insel Rama Cay in der Bluefieldsbucht an der Atlantikküste Nicaraguas berichtet. Dort haben erfahrene Mitglieder Sano y Salvos (1) die indigenen Mitglieder der Vereinigung besucht und unter anderem in der Herstellung organischer Düngemittel und Pestizide beraten. Knapp zwei Monate später steht der Folgebesuch an. Ich kehre jedoch nicht zurück nach Rama Cay, sondern diesmal begleite ich Eulalio nach Triángulo Sur. Auch dort ist es der zweite Besuch.
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15-11-13 11:46:00 pm, 
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