Kategorie: "Reflexion"
Die Odyssee – Neu erzählt
Kapitel 1: Ein letztes Mal…
28. September 2022
Noch 38 Stunden und 57 Minuten bis zur geplanten Ankunft
4:00 Uhr (UTC+2), irgendwo im Pfälzer Wald. Nach eineinhalb Stunden Schlaf wache ich im Dunkeln auf. In mir prallen die unterschiedlichsten Gefühle aufeinander und ringen um die Vorherrschaft. Ein letztes Mal - Dieser Gedanke überrollt mich in diesem Moment mit ungeahnter Wucht. Ein letztes Mal für ein ganzes Jahr bin ich gerade in meinem Bett aufgewacht - - - Achtsamkeit: „Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.“ – Henry Thoreau - - - Diese eigentlich kleine, in diesem Moment für mich aber große Erkenntnis wird mich die nächsten Stunden begleiten.
Grenzerfahrungen
Ich weiß noch, als mich Hermann auf dem Zwischenseminar gefragt hatte, inwiefern ich bis jetzt meine Komfortzone verlassen habe. Und ich war super überfordert mit der Antwort; nicht weil ich hier wie zuhause leben würde – das auf keinen Fall – oder weil mir hier noch nie etwas passiert wäre, was ich mir in meinem Leben nie hätte vorstellen können.
Blogschreibdilemma
Bis auf ein paar halbfertige Ansätze, die ich offensichtlich nie abgeschickt habe, habe ich es bis jetzt geschafft, relativ erfolgreich das Schreiben von Blogbeiträgen zu vermeiden. Einfach nur irgendwas schreiben, um irgendwas geschrieben zu haben – wie Hermann das scheinbar will und viele es auch machen – ist nicht so mein Ding.
Klimaschutz ist obsolet
Teil 1: unser Freiwilligenjahr
Ich habe das Projekt mit wahrscheinlich dem meisten Potenzial zur effektiven Verringerung von Treibhausgasen durch das Pflanzen von 420 Bäumen. Allerdings ist das Ganze eine vollkommene Zeitverschwendung,
Jahreszeitenwechsel oder: Wie kann man denn deutsches Wetter vermissen?
Ich habe vor ein paar Monaten, bevor die Regenzeit in Costa Rica begonnen hat, ein Buch gelesen. In Henry David Thoreaus Walden oder Leben in den Wäldern gibt es einen Part, in dem Thoreau den Übergang von Winter zu Frühling beschreibt.
Ein Bild ohne Glitzer
Nein, dein Freiwilligendienst wird kein bloßes Zuckerschlecken, so viel kann ich dir jetzt schon verraten.
Darüber, was ich über Indigene und ihre Rechte mitbekommen habe
Mitte März war ich in Salitre, territorio indígena. Im Dezember kurz vor Weihnachten war ich in Terrába, auch territorio indígena. Terrába besonders umkämpft in den letzten Jahren. Umkämpft klingt eigentlich zu viel. Aber praktisch kämpfen die Indigenen dort schon; um ihr Land zurückzuerlangen. Und praktisch tun die, in dessen Händen das Land derzeit ist, sehr viel dafür, dass das auch so bleibt.
22-10-04 00:09:00, 
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