Kategorie: "Reflexion"
Alles lärmt und rast ... dann plötzlich
Irgendwann im laufe dieses Jahres habe ich gelernt, alleine mit meinen Gedanken zu sein. Ich war es zwar gewohnt alleine zu sein, genoss es sogar, doch immer gab es Reize die stetig auf mich einflossen und meinen Kopf erfüllten. Und wenn mal Stille war, wirklich Stille, ertrug ich es dann nicht mehr.
Spezies Mensch, ein soziales Tier
Sich einzufügen, akzeptiert zu werden, Sympathie hervorzurufen ist Grundvorraussetzung um in einer Dorfgemeinde -oder auch irgendwo anders- Projekte durchführen zu können. Und jetzt versuch einer mal auf Knopfdruck symphatisch zu sein.
Etwas Neues wagen

Recycling-Projekt, bei dem wir Blumentöpfe gestaltet haben.
Vor mehr als einem Jahr habe ich mich bewusst dazu entschieden, einen ökologischen Freiwilligendienst zu absolvieren. Ich kann nicht gut mit Kindern und soziale Arbeit liegt mir nicht, davon war ich überzeugt. Schließlich bin ich hier in Conteburica gelandet, Selbstversorgung und Umweltbildung sind die Hauptthemen meines Projektes. Umweltbildung und Ich - so war das nicht geplant.
Vermessene Massstäbe: Gedanken zu Entwicklungstheorien und globalen Unterschieden
Wir sind die Meister des Vermessens.
Mit der wissenschaftlichen Vermessung und Erkundung der Welt begann erst das eigentliche Vermessen. Denn worin wir Meister sind, ist nicht das Messen von Längen, von Gewicht, von Volumen. Wir sind die Meister im subjektivem Vermessen anderer Menschen und Kulturen.
Etwas was bleibt und wächst..
Monotonie
Als ich mich vor knapp 6 Monaten zum ersten Mal auf den langen Weg in mein Projekt und neues Zuhause machte, war ich schockiert. Ca. 10 Minuten, nachdem wir in Neilly in einen kleinen, klapprigen Bus mit offenen Fenstern und zerfetzten Ledersitzen gestiegen waren und die Stadt verlassen hatten, bogen wir auf einen Schotterweg ein. Von dem Moment an bot sich mir 1,5 Stunden lang dasselbe Bild:
Die Früchte seiner Arbeit
Essen. Ein Thema, welches mich dieses Jahr sehr beschäftigt hat. Ich bin mit der Gewissheit aufgewachsen, dass in der Küche ein prall gefüllter Kühlschrank steht und ich mir alles nehmen kann, worauf ich Lust habe. Nun lebe ich im Indigenengebiet und plötzlich ist alles anders.
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18-08-22 01:22:00, 

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