Kategorie: "Nachhaltigkeit"
Veda-Zeit. Wenn Arbeit illegal wird ...
Für die einen ist Veda ein Segen, für andere ein Fluch. Doch was ist den überhaupt Veda?
Die Zeit der Veda ist bei den Fischern kein unbekannter Begriff, hat aber im offenen Meer keinerlei Bedeutung oder Einschränkungen zur Folge. Veda gibt es nur in einem Golf, wie dem von Nicoya .
Kuriositäten des Waldes
Acht Monate ist es mittlerweile her, seitdem ich zum ersten Mal einen Fuß auf den Boden Costa Ricas gesetzt habe. Damals fühlte ich mich, als wäre ich in einer anderen Welt gelandet, absolut alles war fremd. Auf einer ersten Fahrt raus aus der Hauptstadt San José fragte ich mich noch, was denn diese „hübsch tropisch aussehenden“ Bäumchen überall am Straßenrand sind. Ich fand dann relativ schnell heraus, dass es Bananenstauden waren.
¡Saatgut ist Kulturgut!
Wir sind heute zum Demonstrieren verabredet.
"...Samenaustausch und Demonstration für freie Samen..." hieß es in der Einladung.
Bohnen, Bohnen, Bohnen

Die Schoten müssen in der Mittagshitze gedroschen werden, da sie sich bei Hitze besser öffnen.
Zwölf Uhr mittags. Die Sonne steht beinahe senkrecht am wolkenlosen Himmel, es weht kein Lufthauch und die Hitze flimmert über der Erde. Der Sommer ist in Costa Rica angekommen und es hat seit Wochen nicht mehr als ein paar Tropfen geregnet. Die Pflanzenreste auf dem Feld um mich herum sind alle verdorrt und dort wo die Erde frei liegt ist sie aufgesprungen und bildet tiefe Risse. Ich muss kurz durchatmen und stelle mich aufrecht hin. Schweiß läuft an meinen Schläfen, meinem Rücken, den Kniekehlen, ach, eigentlich überall an mir herunter.
Guandú
Ich will diesen Beitrag einer ganz wunderbaren Pflanze widmen.
Eine andere Zeit

Der Blick aus meinem Fenster auf die Finca.
Wenn man sich mein derzeitiges Zuhause so anschaut, könnte man glauben, hundert Jahre in der Zeit zurück gereist zu sein. Auf einer Lichtung mitten im Regenwald steht ein kleines Holzhäuschen, daneben eine noch kleinere, halb offene Hütte, aus der Rauchschwaden aufsteigen - die Küche. Drei Schweine, zehn Ferkel, einige Hühner, ein Hund und ein Pferd bevölkern die Finca meiner Gastmutter Doña Luisa. Strom gibt es nicht, gekocht wird auf offenem Feuer und etwas entfernt im Wald steht ein Plumpsklo.
Das Gold des Waldes
Grüne Schlingpflanzen, welche sich auf anderen Bäumen ihren Weg nach oben zum Licht bahnen. Glänzende Vanillepflanzen. Grüne Kaffeebohnen. Riesige Blätter der Brotfruchtbäume. Und zwischen diesem grünen Dickicht ein verheißungsvolles gelboranges Leuchten. Kleine Sonnen im dunklen Wald. Der Kakao. Oder vielmehr die reifen Früchte, die darauf warten gefunden und geerntet zu werden.

18-07-16 01:02:00, 

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