El día internacional contra los monocultivos - gegen industrielle Ananasplantagen
Ananas. Piña. Berühmtestes Exportgut Costa Ricas neben Bananen und Kaffee. Besonders im Norden des Landes in der Provinz San Carlos weit verbreitet. Doch die süße Frucht wächst nicht auf Bäumen, wie ein weit verbreitetes Bild vieler Mitteleuropäer glauben macht, sondern am Boden, gleichsam wie der deutsche Kohl. Und genau wie dieser wird die Ananas oder Piña, wie sie hier in Costa Rica heißt, massenhaft in Felder verpflanzt. Doch um den hohen Ansprüchen des Exporthandels zu genügen – denn der (deutsche) Verbraucher möchte ein geschmacklich, farblich und formvollendetes Exemplar in den Supermarktregalen vorfinden – werden die süßen Feldfrüchte künstlich mit jeder Menge „Doping“ in Form von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln aufgepeppt.
Mit Herzblut dabei: Marina-Forum in Puerto Jimenez
In Puerto Jimenez im Golfo Dulce soll eine große Marina-Anlage gebaut werden. Dadurch soll der Reichen-Tourismus boomen - die Bewohner erhoffen sich Geld und Arbeit. Doch es ist fraglich, inwieweit das Projekt hält, was es verspricht und wie sehr der Golfo Dulce darunter leidet. Er ist einer von nur drei tropischen Fjorden weltweit und beherbergt eine große Artenvielfalt. Zwei unserer Freiwilligen werden künftig in einer Kampagne gegen die Anlage arbeiten. Fabian, Freiwilliger aus dem letzten Jahr, hat ein Animationsfilmchen der Umweltschützer vor einigen Monaten schon mit deutschen Untertiteln versehen - siehe unten.
Ein- und Abdrücke, die Spuren hinterlassen.
Dienstagsabends im Vorbereitungsseminar schrieb ich in einen Fragebogen zu meinen persönlichen Zielen und Erwartungen für das Jahr in Costa Rica: Geduldiger werden. Gleich nach unserer Ankunft am Flughafen hatten wir ja bereits unsere erste Lektion in diesem Fach gelernt.
Frische Früchtchen selbst gepflückt
Der dritte Tag unserer 12 Monate in Costa Rica geht gerade dem Ende entgegen. Das ist noch zu wenig Zeit um ein Urteil abzugeben, aber genug um einige auffällige Unterschiede feststellen zu können. Den Anfang macht damit der wichtigste Teil unseres Alltags. Die Mahlzeiten.
Reisende soll man nicht aufhalten ...
.. aber warten lassen! Unsere 30-stündige Reise vom Frankfurter Flughafen bis zur Station von Arbofilia im Carara-Nationalpark lässt sich mit einem Wort beschreiben: warten.
Getrenntes Zusammenleben
Der Mensch ist ein Rudeltier. Schon unsere frühen Vorfahren waren gezwungen, sich zu Gemeinschaften zusammenzuschließen, um sich besser vor Fressfeinden und eventuell lebensbedrohlichen Witterungsbedingungen schützen zu können. Aus diesem Zusammenschluss heraus entstand das soziale Leben, dass wir heute kennen.
Erdbeben 2 ... Die Erde bebt! - Menschen erzittern vor der Naturgewalt
Die Erde bebt, die Zeit scheint still zu stehen. Ungläubig sehen meine Augen die vor mir schwankenden Platanen, welche mir die enorme Bewegung des Bodens auf dem ich stehe erst wirklich bewusst machen und mich erschrecken. Dennoch begreifen kann ich es nicht und so bleibe ich im ersten Moment wie angewurzelt stehen, bewegt nur durch die Erschütterungen des Bebens – erschreckt vielmehr jedoch durch die anhaltend aufgeregten Schreie aus der Nachbarschaft.
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12-10-14 13:17:00, 




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